Hasso-Plattner-Institut
 

Organisation

Das Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik (HPI) hat die Rechtsform einer GmbH. Es wurde im Oktober 1998 im Rahmen einer Public-Private-Partnership gegründet.

Public-Private-Partnership mit dem Land Brandenburg

Trägerin und alleinige Gesellschafterin des Instituts ist die gemeinnützige Hasso-Plattner-Stiftung für Softwaresystemtechnik. Das Land Brandenburg beteiligte sich an dem Projekt, indem es das Grundstück für den Campus des HPI am Potsdamer Griebnitzsee zur Verfügung stellte. Professor Hasso Plattner verpflichtete sich, seiner Stiftung für den laufenden Instituts-Betrieb über 20 Jahre hinweg Gelder aus seinem persönlichen Vermögen zur Verfügung zu stellen. Er ist damit einer der bedeutendsten deutschen Wissenschaftsförderer.

Organe der Stiftung sind ein aus acht bis zehn Personen bestehender Stiftungsrat und ein aus vier oder sechs Personen bestehender Vorstand.

Die Hasso-Plattner-Institut GmbH wird von einem Direktor geleitet, der gleichzeitig Geschäftsführer ist. Es ist ein gemeinsam mit der Universität Potsdam berufener Professor. Zur Zeit leitet Prof. Dr. Christoph Meinel das HPI.

Die Zusammenarbeit des HPI mit der Universität Potsdam ist durch eine Kooperationsvereinbarung geregelt. Die Studenten sind an der Uni eingeschrieben. Zusammen mit dem HPI verleiht sie nach erfolgreichem Studium den international anerkannten Bachelor- bzw. Masterabschluss. Die am HPI tätigen Professoren werden in der Regel gemeinsam mit der Universität Potsdam berufen.