Hasso-Plattner-Institut
 

21.08.2013

Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) ermöglicht Forschern aus aller Welt die Nutzung seines Spitzenforschungslabors "Future SOC Lab". Bis 10. September können interessierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Projektvorschläge einreichen, für welche sie die Hochleistungs-Hard- und -Software des HPI nutzen möchten.

Ein von HPI-Direktor Professor Christoph Meinel geleitetes Komitee bestehend aus Vertretern der Industriepartner EMC, Fujitsu, Hewlett Packard, SAP und HPI-Wissenschaftlern wird die eingegangenen Vorschläge sichten. Die ausgewählten Projekte werden im Rahmen des Future SOC Lab Day bekanntgegeben.

Das im Juni 2010 eingerichtete HPI Future SOC Lab stellt eine leistungsfähige Infrastruktur für akademische Forschung bereit, wie sie sonst nur in großen Unternehmen zu finden ist. „Bei uns am HPI steht eine sonst im Hochschulbereich kaum finanzierbare experimentelle Basis zur Verfügung, die Forschungen rund um innovative Konzepte für zukünftige IT-Systeme auch außerhalb geschlossener Industrielabore ermöglicht“, erläuterte Prof. Andreas Polze, Leiter des HPI-Fachgebiets Betriebssysteme und Middleware. Interessierte Wissenschaftler aus universitären und außeruniversitären Forschungsinstitutionen in aller Welt könnten im HPI Future SOC Lab zukünftige hochkomplexe IT-Systeme untersuchen, neue Ideen, Datenstrukturen und Algorithmen entwickeln und diese bis hin zur praktischen Erprobung verfolgen, so Polze, der auch Sprecher der HPI Research School ist.

Seit der Labor-Eröffnung konnten über 100 Forscher mehr als 30 Projekte erfolgreich abschließen. Erste Forschungsprojekte im HPI-Spitzenforschungslabor haben zum Beispiel bereits zu bedeutenden Fortschritten in der Beschleunigung von Unternehmensdatenanalysen geführt (In-Memory Data Management).

Weitere Informationen:

  • "Call for Projects" des HPI Future SOC Lab
  • Future SOC Lab Day
  • Future SOC Lab