Hasso-Plattner-Institut
 

07.01.2016

News

Neuer openHPI-Kurs hilft beim Datenschutz in Sozialen Netzwerken

Mit einem zweiwöchigen Online-Workshop zum Thema "Social Media – What No One has Told You about Privacy" startet openHPI, die Online-Bildungsplattform des Hasso-Plattner-Instituts (HPI), in das neue Jahr. Vom 18. Januar an können die Teilnehmer lernen, worauf sie bei der Verwaltung ihrer Accounts achten sollten, damit persönliche Daten nicht in falsche Hände geraten. 

Geleitet wird der englischsprachige Kurs von Informatikwissenschaftlerin Dr. Anne Kayem. "Wer über soziale Medien wie zum Beispiel Facebook, Twitter, LinkedIn oder Wikipedia Inhalte teilt, sollte sich bewusst sein, dass er damit für Unternehmen interessant wird, die aus den Angaben ein Persönlichkeitsbild konstruieren und die Informationen für Marketingzwecke einsetzen können", sagt Kayem. Sie koordiniert die Arbeit der HPI Research School an der University of Cape Town. Derzeit hält sie sich als Gastwissenschaftlerin am HPI auf.

HPI-Direktor Prof. Christoph Meinel freut sich sehr darüber, dass die aus Kamerun stammende Informatikwissenschaftlerin diesen Massive Open Online Course (MOOC) als Workshop anbietet. "Ich sehe die Aufgabe unseres Instituts auch darin, Bewusstsein in der Bevölkerung zu schaffen, wie man sich im Internet und insbesondere in sozialen Netzwerken sicher bewegt", sagt Meinel. Er selbst hat für die breite Öffentlichkeit im deutschsprachigen Raum bereits Onlinekurse zu den Themen "Sicherheit im Internet" und „Sichere E-Mail“ beigesteuert. Für einen aktualisierten Sicherheitskurs, den Meinel am 8. Februar startet, kann man sich bereits anmelden: https://open.hpi.de/courses/intsec2016.

Im Workshop zur Sicherheit in sozialen Medien geht es ab 18. Januar nach einer kurzen Einführung in die Geschichte der Social Media unter anderem um Themen wie die Wahl eines sicheren Passworts und das Einrichten von Zugriffskontrollen. Ferner werden die Vorgehensweise von Cyberkriminellen und einige Beispiele von Angriffen erläutert. "Selbst Personen, die das Internet nicht oder kaum nutzen, sind vor Datenmissbrauch und Identitätsdiebstahl nicht gefeit", warnt Kayem. Deshalb sei ihr Kurs auch jenen zu empfehlen, die Tipps rund um das Thema Datenschutz benötigten.