Hasso-Plattner-Institut
 

12.11.2016

News

Professor Hasso Plattner mit Toleranz-Preis ausgezeichnet

Das Jüdische Museum Berlin hat HPI-Stifter Prof. Hasso Plattner den "Preis für Verständigung und Toleranz" verliehen. Die Auszeichnung würdigt sein Engagement für ein friedliches und respektvolles Miteinander. Mit Prof. Plattner wurden in diesem Jahr die Zeitzeuginnen Renate Lasker Harpprecht und Anita Lasker Wallfisch geehrt.

Verleihung des Preises für Verständigung und Toleranz 2016
Preisträger Prof. Hasso Plattner, Museumsdirektor Peter Schäfer und Laudator Henning Kagermann (v.l.n.r.). (Foto: Jüdisches Museum Berlin, Pietschmann/Wagenzik)

Zur Person

Professor Hasso Plattner (geboren am 21. Januar 1944 in Berlin) ist Mitgründer und aktueller Aufsichtsratsvorsitzender des deutschen Softwarekonzerns SAP SE. Seit Sommer 1998 finanziert er das HPI und leitet sein Fachgebiet.

Die Laudatio auf Prof. Hasso Plattner hielt Henning Kagermann, Präsident der Akademie für Technikwissenschaften (acatech). Peter Schäfer, Direktor des Jüdischen Museums Berlin, überreichte die Preise. "Wir setzen uns mit unseren Ausstellungen, Veranstaltungen, der Bildungsarbeit und der Akademie für ein friedliches und respektvolles Miteinander ein, ungeachtet der ethnischen, religiösen oder kulturellen Identität. Dieses ist jetzt notwendiger denn je, dafür steht der Preis für Verständigung und Toleranz und dafür stehen ganz besonders auch die heutigen Preisträger", begründete Schäfer die Entscheidung.

Mit dem "Preis für Verständigung und Toleranz" werden seit 2002 Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Kultur und Politik ausgezeichnet, die sich auf herausragende Weise um Verständigung und Toleranz verdient gemacht haben. Der Preis wird traditionell im Rahmen des Jubiläums-Dinners gemeinsam mit der Gesellschaft der Freunde und Förderer der Stiftung Jüdisches Museum Berlin e. V. und dem Museum verliehen.