Hasso-Plattner-Institut
 

16.02.2004

Schon seit langem war der Wechsel an der Spitze des Hasso-Plattner-Instituts für Softwaresystemtechnik zum 1. April 2004 fest eingeplant. Dieser Termin gilt auch weiter, doch bereits jetzt hat der Nachfolger von Alfred Klein, Dr. Justus Woydt, seinen Platz am neuen Schreibtisch eingenommen. Er will die Zeit nutzen, zwei Monate lang als "Doppelspitze" gemeinsam mit Alfred Klein das Institut kennen zu lernen und so den Start zu erleichtern.

 

Alfred Klein hatte bei Antritt seiner Geschäftsführertätigkeit am HPI seine Zeit bewusst begrenzt. Auch sein Nachfolger wird nur Interimsgeschäftsführer sein, bis am HPI eine entgültige Lösung mit einem Wissenschaftlichen Direktor und einem Geschäftsführer gefunden ist.

Für Dr. Justus Woydt ist die Tätigkeit an einer Wissenschaftlichen Einrichtung keine Premiere. Schon 1979 war er Gründungskanzler der Technischen Universität Hamburg-Harburg. Den Kanzlerposten hatte Justus Woydt bis Januar 1999 inne. Danach war er bis November 2001 Polizeipräsident der Hansestadt. Seither ist er auch in der Korruptionsbekämpfung tätig und bei Transparancy International aktiv.

Dr. Woydt wurde im August 1938 in Hamburg geboren. An der Ludwig-Maximilian-Universität in München studierte und promovierte er im Fach Jura. Den Posten als Geschäftsführer des HPI wird er offiziell am 1. April 2004 antreten.