Hasso-Plattner-Institut
 

15.12.2005

Potsdam/Berlin. Rund 90 an Informatik interessierte Schulleiter und Schüler aus ganz Deutschland sind an diesem Freitag und Samstag Gast des Hasso-Plattner-Instituts (www.hpi-web.de). 70 Leiter so genannter MINT-Schulen - die Abkürzung steht für Leistungsschwerpunkte in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik - wollen auf ihrer Tagung am HPI Wege und Möglichkeiten diskutieren, wie das Interesse von Schülern an diesen Fächern gestärkt und die Begabungen besser gefördert werden können. Prof. Dr. Christoph Meinel, Direktor des Hasso-Plattner-Instituts, wird erläutern, welchen Beitrag Deutschlands einziges privat finanziertes Uni-Institut leisten kann, mit seinem praxisnahen Studiengang "IT Systems Engineering" dem Informatikunterricht an den Schulen neue Impulse zu geben.

Bereits am Freitag werden 20 Schüler den deutschlandweit einzigartigen Studiengang kennen lernen. Die Gymnasiasten gehören zu einer Gruppe von 300 Jugendlichen aus dem gesamten Bundesgebiet, die im Rahmen der in Berlin stattfindenden Veranstaltung "MINT300" ein umfangreiches Exkursionsprogramm absolvieren. Sie arbeiten und experimentieren in 25 Einzelkursen an Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen in Berlin und Brandenburg. Die Schüler dürfen am HPI nach einer wissenschaftlichen Einführung in so genannte "Petri-Netze" selbst aktiv werden und per Computer Ampelschaltungen modellieren und ähnliche alltägliche Informatikaufgaben lösen.