Hasso-Plattner-Institut
 

31.03.2006

Potsdam. Johannes Nicolai, Bachelorstudent des Potsdamer Hasso-Plattner-Instituts, hat zusammen mit Christian Heinemann von der Berliner Humboldt-Universität und Georg Zetzsche von der Universität Hamburg den ersten Bachelorwettbewerb der Gesellschaft für Informatik (GI) gewonnen. Ihre im Team entwickelte Lösung zur "Implementierung verteilter Algorithmen" setzte die GI-Jury unter Leitung von Prof. Gottfried Vossen aus Münster in der Endausscheidung auf Platz eins. Nur zwei weitere Bachelorgruppen waren in die Finalrunde des erstmals in Deutschland stattfindenden Wettbewerbs gekommen. Bei ihm geht es neben fachlichen Kenntnissen besonders um Kreativität und Teamgeist.

"Mit dem Informatikwettbewerb wollte die GI erstmals uns Studierenden im ersten Studienabschnitt die Gelegenheit geben, in Teams interessante Lösungen für vorgegebene Aufgabenstellungen zu finden und damit Ideenreichtum und Leistungsfähigkeit unter Beweis zu stellen", berichtet Johannes Nicolai, der im fünften Fachsemester ist und im Fachschaftsrat des Hasso-Plattner-Instituts mitarbeitet. 

Die Siegerurkunde erhielt er zusammen mit seinen Team-Kollegen Heinemann (Berlin) und Zetzsche (Hamburg) im Bonn-Aachen International Center for Information Technology (B-IT) durch Prof. Andreas Oberweis (Universität Karlsruhe), den Vizepräsidenten der Gesellschaft für Informatik. Als Preis bekamen die drei Sieger jeweils eine Workstation der Firma Sun überreicht. "Ausgezeichnet wurden wir für die verteilte Berechnung des größten gemeinsamen Teilers in einer Ringtopologie. Wir haben ein portables Framework geschaffen, mit dem wir beliebige verteilte Simulationen berechnen und visualisieren können", erläutert HPI-Student Johannes Nicolai.

Die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) ist mit rund 24.500 Mitgliedern die größte Vertretung von Informatikerinnen und Informatikern im deutschsprachigen Raum. Die Mitglieder der GI kommen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Lehre und Forschung.