Hasso-Plattner-Institut
 

12.06.2007

Potsdam. 30 Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland hat das Hasso-Plattner-Institut eingeladen, sich bei einem Sommercamp vom 21. bis 24. Juni spielerisch mit objektorientierter Programmierung vertraut zu machen. Die Jugendlichen von Schulen, die zum Verein MINT-EC zählen, werden in kleinen Gruppen Strategien für das Verhalten eigener, mit künstlicher Intelligenz ausgestatteter Roboter entwickeln und implementieren.

"Am Ende des Camps werden sich die lernenden Maschinen der verschiedenen Teams in einem Wettbewerb messen müssen. Ob sie sich behaupten können, entscheidet ganz allein die Fähigkeit der Schüler, im Team Lösungsstrategien zu erarbeiten und umzusetzen", sagt HPI-Direktor Prof. Christoph Meinel. Die ausgewählten 30 Nachwuchsinformatiker besuchen mindestens die 11. Klasse einer Schule mit mathematisch-naturwissenschaftlichem Schwerpunkt und besitzen Grundkenntnisse im objektorientierten Programmieren.

Beim Sommercamp auf dem Campus Griebnitzsee unmittelbar an der Potsdamer Stadtgrenze zu Berlin werden die Schülerinnen und Schüler vom Studentenclub des Hasso-Plattner-Instituts betreut. Den Gewinnern winkt am Ende neben einem kleinen Preis die Einladung, ein Studium am HPI aufzunehmen.

Derzeit gehören dem Netzwerk der MINT-EC-Schulen bundesweit 89 besonders qualifizierte Einrichtungen in 15 Bundesländern an. Das Kürzel MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, EC für Exzellenz-Center. Bei den HPI-Sommercamps sollen die Schüler der MINT-EC-Schulen nicht bloß das Programmieren lernen, sondern an einem witzigen Projektbeispiel mit den verschiedenen Phasen der Software-Entwicklung bekannt gemacht werden. So stand am Ende des Sommercamps 2006 ein internetfähiger "Entschuldigungs-Generator" für Schüler.