Hasso-Plattner-Institut
 

10.11.2008

Berlin/Potsdam. 42 Studierende aus 32 Disziplinen haben sich fürs zweite Studienjahr an Europas erster Innovationsschule, der "School of Design Thinking" des Hasso-Plattner-Instituts (HPI), qualifiziert. Sie stammen aus 17 Universitäten und Hochschulen mit dem Schwerpunkt Berlin/Brandenburg, teilte das HPI mit. Von insgesamt 126 Bewerbern waren 60 waren zu einem Auswahlverfahren eingeladen worden, das vom 27. Oktober bis 6. November dauerte. Während dieser intensiven Vorbereitung, die in zwei Blöcken stattfand, waren die 40 am besten geeigneten Kandidaten für den am Montag an den Start gehenden zweiten Studentenjahrgang ermittelt worden.

Zum „Teaching Team“ der HPI School of Design Thinking gehören im zweiten Studienjahr 8 Professoren und 6 Assistenten. Neu dabei sind Prof. Dr. Holger Giese und Prof. Dr. Andreas Polze (beide HPI), Dr. Claudia Nicolai (UdK Berlin), Cristian Ramdohr (TU Berlin), Maxim Schnjakin (HPI) und Lisa Davidson (Professional).

Im Juli hatte die "School of Design Thinking" des Potsdamer Hasso-Plattner-Instituts den Abschluss ihres ersten Studienjahrs gefeiert. 40 kreative Querdenker, die seit Oktober 2007 mit der Methode des Design Thinking im teamorientierten erfinderischen Entwickeln für alle Lebensbereiche ausgebildet worden waren, präsentierten 200 Ehrengästen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft ihre Innovations-Projekte. Gefeiert wurde gleichzeitig die Auszeichnung von Europas erster Innovationsschule für Studenten als "Ausgewählter Ort 2008" durch die Standortinitiative "Deutschland –Land der Ideen".

Hintergrundinformationen zur Ausbildung im Design Thinking

Das zweisemestrige Zusatzstudium am Hasso-Plattner-Institut in Potsdam-Babelsberg (S-Bahnhof Griebnitzsee) richtet sich an Studierende, die kurz vor dem Diplom-, Master- oder Magister-Abschluss in ihrer Disziplin stehen oder kürzlich ihr Fachstudium beendet haben. Pro Semester werden höchstens 40 Studierende angenommen. Studiengebühren fallen nicht an. Die Ausbildungsdauer beträgt ein Jahr - bei zwei Präsenztagen in Potsdam pro Woche. Der erfolgreiche Abschluss wird mit einem Zertifikat des renommierten Instituts bescheinigt. Modell hat die berühmte „d.school“ der US-Eliteuniversität Stanford im Silicon Valley gestanden, das Schwesterinstitut des Potsdamer HPI. Revolutionär an der neuen akademischen Zusatzausbildung ist, dass sowohl die drei bis vier Studenten pro Lerngruppe als auch ihre Professoren und Dozenten jeweils aus ganz unterschiedlichen Disziplinen kommen – und nur wenige aus der Informationstechnologie. Den Design Thinking-Studenten steht ein Dutzend erfahrener Professoren und Dozenten aus verschiedenen Fachbereichen der Wissenschaftslandschaft in der Metropolenregion zur Seite.

Hinweise für Redaktionen: 
Weitere Einzelheiten zur HPI School of Design Thinking finden Sie hier: www.hpi.uni-potsdam.de/d-school