Hasso-Plattner-Institut
 

26.02.2008

Hannover/Potsdam. Das Hasso-Plattner-Institut stellt auf der CeBIT (Halle 9 C08) zwei Innovationsprojekte vor, die im Auftrag von Audi und Siemens in Zusammenarbeit mit der Stanford University im Silicon Valley bearbeitet werden. Federführend am HPI ist das Fachgebiet des Stifters Prof. Hasso Plattner. 

"Master-Studenten aus Potsdam und Palo Alto arbeiten zum Beispiel für Audi zusammen an der Entwicklung von `smart handbooks´, neuartigen Fahrzeug-dokumentationen für Kunden und Käufer", berichtet Dr. Alexander Zeier, Plattners Vertreter in der Fachgebietsleitung. Für Siemens werde untersucht, wie Bedienkonzepte neuester Spielekonsolen (etwa "Nintendo Wii") im industriellen Umfeld eingesetzt werden können, z.B. im Bereich der Robotiksteuerung.

Die Zusammenarbeit der Master-Studenten des HPI und der Stanford University "über den großen Teich" hinweg erfordert es, sich ständig eng abzustimmen. "Das geschieht zum Beispiel durch viele Videokonferenzen, neueste Team-Software und andere Medien", berichtet Zeier aus der Praxis des außergewöhnlichen studentischen Projekts.

Zu den Besonderheiten gehört vor allem, dass auf die Bedürfnisse global agierender Unternehmen einzugehen ist. Die Informatik-Studenten des HPI in Potsdam und ihre Kommilitonen von der Stanford School of Engineering in Palo Alto analysieren Nutzeranforderungen und Marktforschungsergebnisse, entwerfen mit Blick auf die Anwender innovative Lösungsansätze, visualisieren diese schon in einem frühen Stadium des Prozesses und verbessern die so entstehenden Prototypen Schritt für Schritt bis hin zur endgültigen Reife. Interdisziplinäre Zusammenarbeit ist dabei das A und O.

"Stanford hat weltweit fünf weitere renommierten Einrichtungen als Partner in diesem Projekt. Das HPI ist der einzige deutsche", betont Zeier.

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Studenten aus Palo Alto und Potsdam arbeiten für Audi an innovativen Möglichkeiten, die Technik eines Fahrzeugs dem Käufer eindrucksvoller als bisher nahe zu bringen. Quelle: HPI/M. Uflacker