Hasso-Plattner-Institut
 

10.10.2011

Potsdam. Das bislang größte Interesse an seinem Studiengang IT-Systems Engineering hat das Hasso-Plattner-Institut verzeichnet. 260 Bewerber hätten sich für die 80 Bachelor-Studienplätze des neuen Jahrgangs gemeldet, berichtete HPI-Direktor Prof. Christoph Meinel am Montag zu Beginn der zweitägigen Einführung der Erstsemester. Mit dieser guten Relation habe das HPI seinen bisherigen Bestwert aus dem Internet-Boomjahr 2000 mit 250 Kandidaten noch übertroffen. Auch der Frauenanteil an den neu zugelassenen HPI-Studierenden liege mit rund 19 Prozent höher als sonst, hob der Institutsleiter hervor.

In ihr Studium und in das Wintersemester 2011/2012 eingeführt werden die rund 140 Studierenden, die am HPI eine Zulassung zum Bachelor- und Master-Studium bekamen, bei einer Veranstaltung, die der Fachschaftsrat, die gewählte Studentenvertretung des HPI, organisiert. Fast 40 "Paten" aus der Studentenschaft kümmern sich persönlich darum, dass die neuen Kommilitonen sich gleich in die Familie der HPI-Studierenden aufgenommen fühlen. Die "Ersties" bekommen vom HPI neben Informationsmaterial auch ein Überraschungsgeschenk, werden beköstigt und sind nach einer spielerischen Einlage abends ins Hörsaalkino und zum Grillen eingeladen. Vorlesungsbeginn ist am 17. Oktober.

Auch die HPI School of Design Thinking des Hasso-Plattner-Instituts verzeichnete sehr viel mehr Interessenten, als sie Studienplätze für ihr Zusatzstudium im nutzerzentrierten Entwickeln anbieten kann. Die Kandidaten meldeten sich aus 24 Nationen und stammen aus 113 wissenschaftlichen Disziplinen. 110 Bewerber lud das HPI zum Auswahlworkshop "D-Camp" in Potsdam ein. Während dieser intensiven Vorbereitung wurden die 80 am besten geeigneten Kandidaten für den im Wintersemester startenden Basiskurs im Design Thinking ermittelt. Zusätzlich werden 40 Studenten den Fortgeschrittenen-Kurs belegen.

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