Hasso-Plattner-Institut
 

16.06.2011

Potsdam/Berlin. Der scheidende BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer hat das Cloud Computing als große Chance für deutsche IT-Unternehmen bezeichnet, sich zu internationalisieren. In einem Interview mit der Diskussionsplattform IT-Gipfelblog (www.it-gipfelblog.de) sagte Scheer, lokale Erfolge genügten in der Informationstechnologie auf Dauer nicht. "Der Markt ist nun mal global. Also muss man sich als deutsches Unternehmen der Internationalisierungs-Herausforderung stellen", erklärte er. Cloud Computing erleichtere die Internationalisierung, weil es die Hürden dafür senke, weltweit präsent zu sein.

Der bisherige BITKOM-Präsident betonte, es sei "ganz wichtig, in Partnerschaften zu denken". Große Chancen sehe er in der Kooperation von innovativen IT-Unternehmen und großen Konzernen, zum Beispiel in den Bereichen E-Mobility und E-Energy. In den IT-Abteilungen großer Automobil-, Maschinenbau- und Medizintechnik-Konzerne sieht Scheer "versteckte IT-Unternehmen, die sehr erfolgreich arbeiten". Der scheidende Verbandspräsident schließt in diesem Bereich in den nächsten Jahren eine Ausgründungswelle nicht aus. Scheer ist auch Mitglied im Stiftungsrat des Potsdamer Hasso-Plattner-Instituts und "HPI Fellow".

Hinweis für Redaktionen: Am morgigen Freitag, 17. Juni, wird auf der BITKOM-Jahrestagung der neue Präsident gewählt. Als Nachfolger ist Professor Dieter Kempf, Vorstandsvorsitzender der DATEV eG, Nürnberg, vorgeschlagen. Unmittelbar nach der Wahl finden Sie auf der Gipfelblog-Website ein Interview mit dem neuen Präsidenten.

 

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