Hasso-Plattner-Institut
 

11.12.2012

Potsdam/Gütersloh. Für ein Masterstudium in Informatik ist das Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik (HPI) im deutschsprachigen Raum die beste Adresse. Zu diesem Ergebnis kommt der neueste Vergleich des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE). Er stützt sich auf eine Befragung, zu der 10.600 Masterstudenten eingeladen waren. Das Potsdamer Institut erzielte dabei den besten Punktwert aller 33 aufgeführten Universitäten. Bestnoten fürs HPI gab es vor allem bei den Faktoren Studiensituation insgesamt, IT-Infrastruktur, Lehrangebot, Studierbarkeit und Übergang zum Masterstudium. Hinter dem HPI rangieren unter anderem die Technische Universität Clausthal, die Universitäten Saarbrücken und Heidelberg sowie das Karlsruher Institut für Technologie (KIT).

„Wenige Wochen vor Ablauf der Bewerbungsfristen für das kommende Sommersemester gibt das neue CHE-Ranking eine sehr gute Entscheidungshilfe für alle, die einen Informatik-Studiengang mit Master-Abschluss anstreben“, betonte HPI-Institutsdirektor Prof. Christoph Meinel. Schon 2010, beim ersten CHE-Ranking von Informatik-Masterprogrammen, war das HPI auf Platz 1 gekommen. 

Auftraggeber der Rankings ist der Hamburger Zeit-Verlag. Er veröffentlichte die Ergebnisse am Dienstag, 11. Dezember, in seiner Zeitschrift „ZEIT CAMPUS“ und im Internet (http://ranking.zeit.de/che2012/de/faecher). Bereits im Frühjahr war das Hasso-Plattner-Institut beim umfassenden Ranking sämtlicher Informatikstudiengänge im deutschsprachigen Raum erneut auf einem Spitzenplatz gelandet, ähnlich wie schon 2009 und 2006.

Für sein neues Masterprogramm-Ranking hatte das Gütersloher Centrum für Hochschulentwicklung Angaben von rund 2.200 Informatik-Studentinnen und -Studenten aus Deutschland, Österreich und den Niederlanden auswerten können, die an einer Universität oder Fachhochschule den Masterabschluss anstreben. 

Die junge Potsdamer „Elite-Schmiede“ hat in zwölf Jahren Tätigkeit schon mehr als 700 Bachelor und 300 Master of Science, 63 Doktoranden und eine Habilitandin hervorgebracht. Die Absolventen gelten als bestens gerüstet für einen späteren Einsatz als Nachwuchsführungskraft in der IT-Branche, z. B. als Chief Technology Officer, Projektleiter und Software-Architekt oder für die Gründung eines eigenen IT-Unternehmens. Das von SAP-Gründer Prof. Hasso Plattner gestiftete und vollständig finanzierte Institut betreibt exzellente universitäre Forschung – auch für erste Adressen der Wirtschaft. Vor allem geht es um Grundlagen und Anwendungen für große, hoch komplexe und vernetzte IT-Systeme.

Master-Bewerbungen am HPI noch bis 15. Januar möglich
Bewerbungen fürs Masterstudium ab Sommersemester 2013 nimmt das Potsdamer HPI noch bis zum 15. Januar an. Nur hier wird in Deutschland der Bachelor- und Masterstudiengang „IT-Systems Engineering“ angeboten, eine besonders praxisnahe und ingenieurwissenschaftlich orientierte Form des Informatikstudiums. Lediglich rund 60 Master-Studienplätze vergibt das HPI pro Jahr, um Studieren in kleinen Gruppen und gute Betreuung durch die Professoren zu garantieren. 

Seit dem Wintersemester 2011/2012 bietet das HPI zusätzlich ein neuartiges, auf eine Promotion ausgerichtetes Master-Studienprogramm an (http://www.hpi.uni-potsdam.de/studium/phd_track.html): Es integriert die Masterstudenten von vornherein in das HPI-Forschungskolleg. Die ausgewählten Studierenden erhalten dafür einen Arbeitsplatz in einer der HPI-Professuren und werden von deren Leiter als „Doktorvater“ betreut.

Besonders attraktiv am HPI ist auch, dass man dort seit 2007 ein Zusatzstudium in der Innovationsmethode „Design Thinking“ absolvieren kann. Das Angebot ist europaweit einzigartig. Höhere Semester aus allen Disziplinen bekommen an der HPI School of Design Thinking die Fähigkeit vermittelt, in kleinen multidisziplinären Teams besonders benutzerfreundliche Produkte und Dienstleistungen für alle Lebensbereiche zu entwickeln.

Derzeit bilden am HPI 10 Professoren und mehr als 50 weitere Gastprofessoren, Dozenten und Lehrbeauftragte gut 460 Bachelor- und Master-Studenten praxisnah zu IT-Ingenieuren aus. Die Studierenden können die Vorzüge einer privat finanzierten Ausbildungsstätte genießen, ohne Studiengebühren zahlen müssen. Den Master-Studenten werden neben vertieften Kenntnissen der IT-Technik, der Betriebswirtschaftslehre und des Projektmanagements auch nichtfachliche Fähigkeiten (Soft-Skills) vermittelt, die einen wichtigen Anteil bei der erfolgreichen Leitung großer IT-Projekte haben: zum Beispiel Kommunikation, Teamführung und Präsentationstechnik. Im dritten Semester wird ein Masterprojekt absolviert. Weitere Informationen und das Bewerbungsformular gibt es hier: www.hpi.uni-potsdam.de/studium/master.html

Hinweis für Redaktionen:
Link zur Infografik zum Ranking
Info zu CHE-Ranking 

Pressekontakt HPI: presse(at)hpi.uni-potsdam.de