Hasso-Plattner-Institut
 

15.03.2012

Potsdam. Der Deutsche IPv6-Rat, der sich für den schnellen und großflächigen Umstieg auf das Internet der neuen Generation einsetzt, hat auf seiner kommenden Sitzung am Freitag, 16. März, den Bundesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit, Peter Schaar, zu Gast. Die rund 30 Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft wollen in nichtöffentlicher Sitzung mit Schaar vor allem seinen Wunsch diskutieren, auch dann eine anonyme Internetnutzung zu ermöglichen, wenn jedes netzfähige Gerät eine feste IPv6-Adresse bekommt. Auf der Tagesordnung steht unter anderem auch eine Rückschau auf den 4. Deutschen IPv6-Gipfel, den 6. Nationalen IT-Gipfel und einen IPv6-Workshop des Bundeswirtschaftsministeriums.

Der von HPI-Direktor Prof. Christoph Meinel ins Leben gerufene Deutsche IPv6-Rat ist der deutsche Landesverband des internationalen IPv6-Forums, dem mehr als 50 nationale Gremien angehören. Ziel ist es, alle nationalen Akteure aus Industrie, Forschung, Politik und Verwaltung, die mit den verbesserten technischen Regeln für die Datenübermittlung im Internet nächsten Generation befasst sind, zu vereinen und die Einführung des neuen Internet-Protokolls voranzutreiben. Dies soll durch die Sensibilisierung von Endnutzern und Industrie für ein ausgereiftes und sicheres Internet sowie durch Verbesserungen in Technik und Vermarktung erreicht werden. Dem Gremium gehören nunmehr 29 Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft an.

Weitere Informationen: www.ipv6council.de

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