Hasso-Plattner-Institut
 

24.04.2012

Potsdam/Berlin. Den „Girls‘ Day“ am 26. April nutzt das Hasso-Plattner-Institut (HPI), um Schülerinnen aus Brandenburg und Berlin spielerisch an Grundlagen des Programmierens heranzuführen. Zu der Veranstaltung, die parallel auch als Zukunftstag begangen wird, kommt außerdem Staatssekretär Prof. Wolfgang Schroeder aus dem brandenburgischen Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie ans HPI. Er betonte, dass die Wirtschaft der Region händeringend auf IT-Fachkräfte warte. Deshalb wäre es schön, wenn sich Schülerinnen und Schüler für ein Studium am HPI entscheiden – besonders junge Frauen sind in dieser Branche sehr gefragt. Das Institut bietet dabei ein vielfältiges Angebot für Jugendliche und weckt damit die Neugier und Begeisterung für ein Informatikstudium“, so der Staatssekretär.

HPI-Direktor Prof. Christoph Meinel betonte in diesem Zusammenhang die große Praxisnähe und die Zusammenarbeit mit Wirtschaftspartnern im In- und Ausland, die schon früh einen integralen Bestandteil des Studiums am HPI bilden. Weiter erklärte der Informatik-Professor: „Wir wollen alle motivierten und talentierten Jugendlichen dazu auffordern, sich mit dem HPI-Angeboten für Schüler, selber davon zu überzeugen, wie spannend IT und Mathematik sein können und, dass inzwischen fast alle Bereiche unseres Lebens davon tangiert werden.“ Außerdem gebe es in der Informatik schnell sichtbare Ergebnisse. So lernten die Mädchen beim Girls‘ Day am HPI auf interessante und leicht verständliche Weise ein eigenes kleines Softwareprogramm zu schreiben und es anzuwenden“, ergänzte Meinel.

Die Aufgabe beim Girls‘ Day am HPI lautet „Erwecke dein Ameisenvolk zum Leben“. 18 Teilnehmerinnen aus der Region Brandenburg und Berlin programmieren dazu unter der Anleitung von HPI-Studentinnen. Ein virtuelles Ameisenvolk bildet die Programmierumgebung. Die Ameisen müssen dazu gebracht werden, ihre virtuelle Welt zu erkunden, Zucker und Äpfel zu sammeln, sowie sich mit ihren Fressfeinden – den Wanzen – auseinanderzusetzen. Das Verhalten wird durch ein Programm gesteuert, das jeder Spieler selber entwickelt. Am Ende treten die Ameisenvölker gegeneinander an und es entscheidet sich, wer seine virtuellen Tierchen per Programm am besten trainiert hat.

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