Hasso-Plattner-Institut
 

26.02.2013

Potsdam. In der Welt der „Shareconomy“ kann herausragende universitäre Forschung und Lehre jedermann neue Horizonte öffnen. Dies demonstriert das Potsdamer Hasso-Plattner-Institut im CeBIT lab. Am Stand A34 in Halle 9 stellt Deutschlands Elite-Schmiede für IT-Ingenieure in den Vordergrund, dass sie ihr aktuelles Wissen jetzt auf www.openHPI.de, der ersten interaktiven IT-Bildungsplattform, mit jedem teilt. „Push your knowledge. Get new perspectives.“ – unter diesem Motto lädt das Institut alle CeBIT-Besucher und Journalisten ein. Aktuelle Texte, Illustrationen und Videos gibt es hier: www.hpi.uni-potsdam.de/cebit und www.presseportal.de

Dies sind – kurz angerissen – die CeBIT-Themen des HPI:

  • openHPI: Professionelles IT-Wissen für jedermann kostenlos
  • tele-TASK: Innovative Technik für das E-Lecturing
  • In-Memory Data Management: Blitzschnelle personalisierte Medizin
  • Intermobilyzer: Flexible Einsatzplanung gibt Elektromobilität Schub
  • Semantische Video-Suche: Bedeutungsbezogenes Finden leicht gemacht
  • BlogIntelligence: Schneller Durchblick durch die Blogosphäre
  • Design Thinking: Nutzerorientierte Innovationen – auch im Informatikunterricht
  • Schüler-Erlebnistage und Lehrer-Workshops
  • Start-up von HPI-Alumni im Code_n-Finale

Die ungewöhnliche Gestaltung des HPI-Standes führt spielerisch und aufmerksamkeitsstark vor Augen: Hier werden neue Perspektiven eröffnet – für die eigene Karriere und in der Forschung. Es geht einerseits um kostenlose, offene Online-Kurse, die in der sich dynamisch wandelnden Welt der Informationstechnologie schnelle Orientierung geben, aber auch vertraute Sichtweisen ändern und bisherige Erkenntnisse manchmal sogar auf den Kopf stellen. Andererseits legt das HPI mit seinen Wissenschaftlern in Potsdam, Palo Alto, Kapstadt, Haifa und Nanjing den Fokus auf solche IT-Forschung, die Abläufe in Unternehmen, in der Medizin und in der Welt des Internets revolutioniert.

Um das alles zu versinnbildlichen, hängen im openHPI-Haus Möbel und Inventar teils umgekehrt von der Decke, teils scheinen sie im Raum zu schweben. Sichtbar wird außerdem: Frisches Wissen kann in Zeiten des Online-Lernens überall dort aufgenommen werden, wo man gerade ist: in der Küche, dem Wohn- oder Arbeitszimmer, aber auch draußen, unterwegs. Und im Garten des offenen Hauses greifen Innovationsexperten der HPI School of Design Thinking spontane, kreative Ideen von CeBIT-Besuchern auf und verarbeiten sie gemeinsam zu neuen Ansätzen für die Shareconomy. 

Das openHPI-Haus sollte man am besten persönlich auf sich wirken lassen. Insgesamt ein frischer, unkonventioneller und innovativer CeBIT-Auftritt. Und damit ganz im Stil des HPI. Übrigens: Besuchern des Uni-Institutsstandes wird als passendes Werbegeschenk ein Tütchen Studentenfutter angeboten. Mit dem Hinweis: „Energieschub für Wissenshungrige!“

openHPI: Hasso-Plattner-Institut teilt neustes Uni-Wissen der Informationstechnologie kostenlos mit jedem

In der sich rasant entwickelnden Informationstechnologie stets auf dem Laufenden bleiben – dieses Bedürfnis hilft das Potsdamer Hasso-Plattner-Institut, mit openhpi.de zu stillen. Die gerade gestartete Internetplattform funktioniert wie ein soziales Bildungsnetzwerk und bietet kostenlose offene Online-Kurse an. Jeder CeBIT-Gast kann sich dafür registrieren und erhält auf der Messe einen individuellen Studierendenausweis plus Schlüsselband. 

Die Nutzer von openHPI werden sowohl in die Grundlagen der Informatik eingeführt – etwa in Aufbau und Wirkungsweise komplexer IT-Systeme, die Sicherheit in der Informationstechnologie und den Schutz der Privatsphäre in der digitalen Welt – als auch mit ganz aktuellen Entwicklungen und Innovationen wie Semantic Web oder Multicore und Cloud Computing vertraut gemacht. Stets fließen frische Forschungsergebnisse ins Tele Teaching der HPI-Professoren ein. 

Auch das Feedback der Lernenden aus der Wirtschaft hilft, die offenen, jeweils über zwei Monate laufenden Online-Kurse permanent praxisgerecht zu optimieren. Zugangsvoraussetzungen gibt es für openhpi.de nicht. Kurssprachen sind Deutsch und Englisch. Auch technische Laien sollen den Stoff verstehen können – so die Ambition der Potsdamer Wissenschaftler. 

Pro Kurswoche sind in der Regel drei bis sechs Stunden ernsthafte Beschäftigung einzukalkulieren - für das Anschauen der Lehr-Videos, das Durcharbeiten der Lese-Materialien, die Kontrolle des eigenen Lernfortschritts über die bereitgestellten Selbsttests und die aktive Teilnahme an den Diskussionsforen. Bei erfolgreich absolvierter Abschlussprüfung - sie wird ebenfalls online durchgeführt - erhalten die Mitwirkenden ein Zertifikat des renommierten Instituts an der Universität Potsdam. Auf www.openhpi.de können sich Interessenten jederzeit registrieren, im Archiv bisheriger Kurse stöbern und Informationen über zukünftige Angebote erhalten.

tele-TASK: innovative Technik für das E-Lecturing

Gewissermaßen das „Rückgrat“ der neuen Internet-Bildungsplattform des HPI bildet ein Reservoir an aktuellen „E-Lectures“, die das Institut schon seit vielen Jahren auf seinem klassischen Tele Teaching-Portal www.tele-task.de anbietet. Dort stehen mittlerweile viele tausend Video-Aufzeichnungen kompletter Vorlesungen und Video-Podcasts mit einzelnen Vorlesungsabschnitten zur Ansicht bereit. Sie zeigen zusätzlich zum Vortragenden auch dessen jeweilige Laptop- oder Tafel-Präsentation. Zusätzlich gibt das Hasso-Plattner-Institut aber auch über iTunes U jedem die Möglichkeit, aktuelle IT-Lernstoffe nach individuellem Bedürfnis auszuwählen, auf den Computer herunterzuladen und auf mobilen Geräten abzuspielen. Auf http://itunes.hpi.uni-potsdam.de sind ebenfalls mehrere tausend Kurzvideos zu Themen der Informationstechnologie verfügbar.

Hasso Plattners blitzschnelle Datenbanktechnologie hilft auch der personalisierten Medizin auf die Sprünge

Eine am Hasso-Plattner-Institut erforschte innovative Datenbank-Technologie – ursprünglich für blitzschnelle Analysen riesiger Mengen von Unternehmensdaten gedacht – dringt zunehmend auch in andere Bereiche vor. Die mit mehreren Innovationspreisen ausgezeichnete In-Memory-Technologie verspricht zum Beispiel, die flächendeckende Nutzung der personalisierten Medizin deutlich voran zu bringen. Im CeBIT lab präsentiert das HPI als eine Anwendungsmöglichkeit das Projekt High-performance In-memory Genome. 

In dem Bemühen, Behandlungsentscheidungen auf Basis aller patientenspezifischen Informationen treffen zu können, müssen Mediziner immer mehr Daten verarbeiten und zum Beispiel den ‚Bauplan‘ eines jeden Menschen, die DNS, auf genetische Veränderungen untersuchen. Dabei fallen riesige Datenmengen an, denn jeder Mensch trägt rund 3,2 Mrd. Erbinformationen in sich. HPI-Forscher rücken diesen gewaltigen Datenbergen mit einem 1.000-Kerne-Hochleistungsrechner im Hause zu Leibe. Um genetische Veränderungen in Echtzeit zu analysieren, kombinieren die HPI-Wissenschaftler die Forschungsergebnisse weltweiter medizinischer Datenbanken in einer Wissensdatenbank. 

Hochleistungsrechner, kombiniert mit riesigen Arbeitsspeichern, helfen den Potsdamer Forschern so, bekannte genetische Dispositionen zu identifizieren und behandlungsrelevante Zusatzinformationen interaktiv binnen Sekunden statt wie bisher manuell über Tage oder Wochen hinweg zu ermitteln. Die Folge: Genomdaten können über eine Cloud-Anwendung blitzschnell analysiert werden. Bisher mussten Mediziner und Forscher über Wochen hinweg wertvolle Zeit mit Literatur- und Internetrecherchen verbringen. Jetzt kann das aktuellste Wissen über eine Erkrankung sofort in deren Behandlung einfließen. Kooperiert wird in der HPI-Forschung mit SAP.

In-Memory Data Management des Hasso-Plattner-Instituts kann auch Elektromobilität Schub verleihen

Die ursprünglich für Unternehmen entwickelte In-Memory-Datenbanktechnologie kann außer der personalisierten Medizin auch der Elektromobilität Schub verleihen. Wissenschaftler des Potsdamer Hasso-Plattner-Instituts demonstrieren das im CeBIT lab mit einer neuen App, die zusammen mit dem SAP Innovation Center Potsdam entwickelt wurde. Sie trägt zu bestmöglicher Planbarkeit, Flexibilität und Kostentransparenz beim Nutzen von Elektroautos bei. 

Und so sieht das Szenario aus, das mit zwei funkgesteuerten Autos am HPI-Stand auch spielerisch demonstriert wird: Eine Einwohnerin von A-Stadt besitzt ein Elektroauto, das mit einer Batterieladung 100 Kilometer weit fahren kann. Eines Abends steht eine Fahrt zu einer Theateraufführung in B-Stadt an, die sie mit der neuen Planungs-App auf ihrem iPad vorbereiten kann. Die Anwendung schlägt verschiedene Routen vor und weist darauf hin, dass der aktuelle Batterieladestand von rund 25 Prozent nicht mehr für die Rückfahrt nach A-Stadt ausreichen wird. Gleichzeitig zeigt die App eine Reihe von verfügbaren Ladestationen in der Nähe des Zielorts an. Auch die Kosten für eine Ladung kann die Einwohnerin von A-Stadt auf ihrem mobilen Gerät ablesen.

In dem Fall, dass die nächstgelegene Ladestation mehrere Kilometer vom Veranstaltungsort entfernt liegt, kann die App der Fahrerin Möglichkeiten vorschlagen, von der Ladestation schnell zum eigentlichen Ziel zu gelangen – per Bus, U-Bahn, Elektrofahrrad oder Elektro-Mietwagen, der gleich gegenüber der Ladestation geparkt ist. Besonders nützlich: Zu jeder Alternative errechnet die App die Kosten. Da die A-Städterin genügend Zeit eingeplant hat, wählt sie die U-Bahnfahrt und bucht anschließend sowohl die Ladestation als auch die U-Bahn-Fahrscheine. Eine entsprechende Bestätigung, die auch als Fahrausweis dient, bekommt sie auf ihr mobiles Endgerät gesandt.

Semantische Suche: Hasso-Plattner-Institut erleichtert das Finden nützlicher Web-Videoinhalte

Wie kann die Suche nach und in audio-visuellen Medien wie Web-Videos so einfach gemacht werden wie die nach Texten? Das Potsdamer Hasso-Plattner-Institut entwickelt dafür eine innovative Internetplattform, die es im CeBIT lab vorstellt. Es geht darum, Videoinhalte nicht bloß aufgrund eines Titels oder von Stichwörtern aus einer Beschreibung zu finden, sondern dank des audio-visuellen Inhalts selbst. 

Herkömmliche Suchmaschinen stoßen dabei an ihre Grenzen, da es hier besonders darauf ankommt, dass der Informationsgehalt der einzelnen Sequenzen in seiner Bedeutung erfasst und verstanden werden kann. Die Lösung liefert eine Kombination aus neuartigen Video-Analyseverfahren mit Semantic Web-Technologien. Im Semantic Web werden die in natürlicher Sprache ausgedrückten Informationen um eine eindeutige Beschreibung ihrer Bedeutung (Semantik) ergänzt, die auch von Computern korrekt interpretiert und somit „verstanden“ werden kann. Dadurch, dass die HPI-Forscher die Daten der Filme mit semantischen Informationen automatisch anreichern, kann der Nutzer inhaltliche Verbindungen zwischen den Inhalten der Web-Videos erkennen und darin explorativ navigieren, also stöbern. 

Die HPI-Wissenschaftler bieten dafür neuartige Werkzeuge an. Dank deren Hilfe kann man sich zum Beispiel visueller Inhaltsverzeichnisse bedienen oder mit Hilfe visualisierten Audiotexts, den automatische Spracherkennung liefert, durch das Videoangebot navigieren. Das optimiert zum Beispiel den Zugang zu und die Nutzung von Filmen, Computeranimationen, Vorlesungs- und Konferenzaufzeichnungen.

Durchblick durch die Blogosphäre – Das Hasso-Plattner-Institut untersucht, was Blogger wem wie mitteilen

Wie die Gesamtheit aller Weblogs technisch erschlossen, inhaltlich untersucht und die Ergebnisse visualisiert werden können, um daraus wertvolle Informationen abzuleiten, stellt das Potsdamer Hasso-Plattner-Institut im CeBIT lab dar. Auf den Hochleistungsrechnern ihres Spitzenforschungslabors und mit modernster Software analysieren die HPI-Forscher Blogs nicht nur einzeln, sondern auch in ihrer Interaktion mit anderen und in ihren Beziehungen zu sozialen Netzwerken oder News-Portalen.

„Mit schnellen Informationen und Kommentaren zu aktuellen Tagesereignissen hat die Blogosphäre, also die Welt der Weblogs, die viele Blogger mit ihren Internet-Tagebüchern geschaffen haben, eine wichtige publizistische Wirkung entfaltet“, sagt HPI-Direktor Prof. Christoph Meinel. Er leitet auch das HPI-Fachgebiet Internet-Technologien und –Systeme.  Diese Meinungsmacht spüren nach Meinels Worten vor allem Unternehmen, Politiker und Journalisten. Weil Weblogs einfach zu speisen und untereinander stark vernetzt seien, verbreiteten sich deren Inhalte weltweit rasant schnell, betont der Informatikwissenschaftler. 

Mit einem Forscherteam seines Fachgebiets schafft Meinel nun eine neue Perspektive auf die Phänomene der Blogosphäre und hilft den Nutzern, durch aggregierte Daten einen bedeutenden Informationsvorsprung zu gewinnen. „Was sind die wichtigsten Themen der Blogger, welches die jüngsten Trends und Meinungen in den Diskussionen? Solche Fragen können wir beantworten“, sagt Meinel. Schnell und aktuell kann auch analysiert werden, welchen Weg Informationen in der Blogosphäre nehmen, wie Blogs miteinander verbunden sind und welche Communities sich daraus ergeben. 

Auf dem Forschungsprogramm des HPI in Potsdam steht zudem, wie man individuell und leicht das Archiv einzelner Blogs durchsuchen kann. Selbst die Frage „Welche Blogs gehören derzeit zu den Top 100?“ wollen die Wissenschaftler sekundenschnell beantworten können. 

Design Thinking für CeBIT-Gäste: Nutzerorientierte Innovationen mit HPI-Experten live entwickeln

Wie in der „Shareconomy“ von heute nutzerfreundliche innovative Ideen entwickelt werden, können die CeBIT-Besucher am Stand des Hasso-Plattner-Instituts live miterleben. Alumni und Dozenten der HPI School of Design Thinking greifen im Garten des offenen HPI-Hauses täglich ein CeBIT-relevantes Thema auf, entwickeln eine Fragestellung und lösen diese mit Hilfe des Design Thinking-Prozesses innerhalb eines Messetages.

„Dabei binden wir die CeBIT-Besucher sowie ihre Anregungen und Bedürfnisse aktiv in den Prozess ein“, sagt Prof. Ulrich Weinberg, Leiter der HPI School of Design Thinking. Das Motto lautet: „Don’t wait. Innovate!“ Die Experten des HPI wollen Kreativität zum Erlebnis machen und zeigen, wie mit Design Thinking Innovationen für den Wettbewerbsvorsprung für morgen erreicht werden können.

Interessierte Messegäste können – je nach Bedarf – entweder nur einzelne Schritte dieses innovativen Ansatzes kennenlernen oder kostenfrei am gesamten eintägigen Schnupperkurs teilnehmen. Darüber hinaus gibt es am 7. und 8. März einen Design Thinking-Workshop für Lehrer, bei dem gemeinsam Lösungen zum Thema „Knowledge Sharing“, also zum Teilen von Wissen für den IT-Unterricht von morgen, entwickelt werden.

Design Thinking ist ein multidisziplinärer, nutzerzentrierter Ansatz, mit dem Produkte, Dienstleistungen und Konzepte für alle Lebensbereiche entwickelt werden. Die Innovationskultur hat ihren Ursprung an der Stanford-Universität in Kalifornien und wird seit 2007 an der School of Design Thinking am Hasso-Plattner-Institut (HPI) als Zusatzausbildung gelehrt. Im Gegensatz zu vielen Herangehensweisen in Wissenschaft und Praxis, welche die Aufgabenstellungen hauptsächlich aus technischer oder wirtschaftlicher Sicht betrachten, stehen beim Design Thinking Nutzerwünsche und -bedürfnisse sowie kundenorientierte Kreationsprozesse im Mittelpunkt. 

Informatikunterricht der Zukunft: HPI lädt Informatik- und Mathematiklehrer zu Workshops auf der CeBIT ein

„Wie sollte der Informatikunterricht der Zukunft aussehen?“ Dieser Frage widmet sich das Hasso-Plattner-Institut im CeBIT lab zusammen mit Informatik- und Mathematiklehrern. Mit der am HPI gelehrten Innovationsmethode Design Thinking werden am 7. und 8. März in ganztägigen Workshops am HPI-Stand Ergebnisse erarbeitet, die in der alltäglichen Arbeit der Lehrkräfte umsetzbar sind. Auf der CeBIT bietet das HPI den Lehrkräften die Möglichkeit, kostenlos die Grundlagen der Innovationskultur „Design Thinking“ kennenzulernen und sich mit Kollegen und Studierenden des HPI zu Themen ihres Fachgebiets auszutauschen. 

Hasso-Plattner-Institut hat Nachwuchsinformatiker zu drei Schüler-Erlebnistagen auf der CeBIT zu Gast

Eine spezielle Art der Förderung von Nachwuchsinformatikern bietet das Hasso-Plattner-Institut mit drei Erlebnistagen für IT-interessierte Schüler auf der CeBIT. Auf dem Programm stehen vom 7. bis 9. März jeweils ganztägig betreute CeBIT-Besuche mit Expertengesprächen an besonders spannenden Messeständen. Begleitet werden die Schüler von HPI-Studierenden. Diese geben auch gern Auskunft über ein mögliches späteres Informatikstudium oder diskutieren mit den Jugendlichen über spannende IT-Themen. Der Schüler-Erlebnistag des Instituts beginnt jeweils um 9.30 und endet um 16.30 Uhr. Das HPI übernimmt den CeBIT-Eintrittspreis und die Mittagsverpflegung der Teilnehmer. Interessierte konnten sich für einen der drei CeBIT-Erlebnistage auf der HPI-Website registrieren.

HPI-Absolventen mit nachhaltigem Belohnungssystem auf der CeBIT

Ganz im Zeichen des CeBIT-Leitthemas „Shareconomy“ steht das Start-up-Projekt von Fabian Lindenberg und Ralf Gehrer, zwei Masterabsolventen des Potsdamer Hasso-Plattner-Instituts (HPI). Als Finalisten des Code_n13 Contests, einem Wettbewerb für innovative IT-Geschäftsmodelle, präsentieren sie vom 5. bis 9. März in Halle 16, Stand D30, ihre nachhaltige Internetplattform „ecotastic“ (www.ecotastic.de). Dabei handelt es sich um ein Online-Belohnungssystem, das Menschen motivieren soll, umweltbewusst zu handeln. Umweltfreundliches Verhalten wie z. B. das Gründen einer Fahrgemeinschaft oder die Nutzung eines Thermobechers für den Kaffee „to go“ wird dabei mit Punkten prämiert. Diese können anschließend gegen Gutscheine beteiligter Partnerunternehmen eingetauscht werden. Auf diese Weise verknüpft ecotastic nachhaltiges Engagement und unternehmerische Verantwortung.

„Umweltfreundliches Verhalten wird so doppelt belohnt. Vielen Menschen fehlte bislang ein Anreiz, umweltverträglich zu handeln. Mit ecotastic bekommen sie neben der sozialen Anerkennung nun eine individuelle Belohnung“, sagt IT-Ingenieur Fabian Lindenberg aus Berlin. Den Partnerunternehmen geben Lindenberg, Gehrer und ihre Entrepreneur-Kollegin Anna Yukiko Bickenbach die Gelegenheit, soziales Engagement zu unterstützen, potentielle Neukunden zu gewinnen und ihren Unternehmenserfolg zu steigern.

Als eine von ausgewählten 50 Start-up-Initiativen konkurrieren die HPI-Absolventen und Bickenbach auf der CeBIT 2013 um den Code_n Award, den mit 15.000 Euro dotierten Hauptpreis des Wettbewerbs. „Aktuell entwickeln wir eine Mini-App. Das wir damit schon zu den 50 Finalisten zählen, ist eine tolle Sache“, erklärt Fabian Lindenberg. Preisverleihung ist im Rahmen der Code_n Award Show am 7. März. Der Code_n Award für junge IT-Start-ups wird zum zweiten Mal vergeben. 

 

Hinweise für Redaktionen

Umfassende Informationen (Texte, Illustrationen, Videos) zu auf der CeBIT präsentierten Themen und Exponaten des HPI finden Sie auf der Website des Instituts www.hpi.uni-potsdam.de/cebit sowie auf www.presseportal.de

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