Hasso-Plattner-Institut
 

24.02.2016

Pressemitteilung

Zuckerberg spricht mit HPI-Studenten über Hasskommentare auf Facebook

Berlin/Potsdam. Wenn Facebook-Gründer Mark Zuckerberg am Freitag, 26. Februar, in Berlin sein so genanntes „Townhall Q&A“ veranstaltet, wird er sich auch dazu äußern, wie das soziale Netzwerk künftig mit Hasskommentaren umgehen will. Anlass ist die Videobotschaft eines Studenten des Potsdamer Hasso-Plattner-Instituts (HPI), die er bei seiner Anmeldung zu dem Event an Facebook schicken konnte. „Wenige Tage später kam dann die Zusage, die Frage auf der Veranstaltung persönlich an Mark richten zu können“, berichtet Bachelorstudent Jonas Umland. Der Informatiker ist einer von 60 Studierenden und Mitarbeitern des HPI, die Facebook zu dem Event eingeladen hat.   

Umland freut sich sehr auf die Gelegenheit, mit Zuckerberg zu reden. Für den „IT-Gipfelblog“, einen studentischen Videoblog des HPI, führt er regelmäßig Interviews mit Spitzenpolitikern, Top-Managern und renommierten Wissenschaftlern zu IT-Themen. Das Format entstand mit dem ersten Nationalen IT-Gipfel der Bundesregierung 2006 am HPI, um auch zwischen diesen Höhepunkten eine lebendige Debatte zu ermöglichen. „Facebook ist für mich dennoch etwas Besonderes, da die Plattform unsere Online-Kommunikation so stark beeinflusst“, so der Student.

Trost für solche, die auf dem Event keinen Platz mehr bekamen: Man kann die Fragerunde Zuckerbergs auch live im Internet verfolgen. „Mark wird am Tag des Q&As den Link zum Livestream auf seiner Facebook-Seite veröffentlichen“, hieß es von Seiten des Unternehmens. Ab 13 Uhr soll die Veranstaltung beginnen.

Das jüngste Treffen Zuckerbergs mit jungen Studierenden hatte in der indischen Hauptstadt Neu Delhi am Institut für Technologie stattgefunden. In Berlin werde Mark Zuckerberg erstmals Fragen aus der deutschen Facebook-Community beantworten sowie seine Vision und die neuen Produkte des sozialen Netzwerks erklären, schrieb das Deutschland-Team an die eingeladenen Studierenden.

Am 27. Februar bietet Facebook den HPI-Informatikern außerdem die Möglichkeit, sein neues „Innovation Hub“ in Berlin zu besuchen. Diese Visite organisiert der Fachschaftsrat, die Studierendenvertretung am Hasso-Plattner-Institut. Auch hier waren die zu vergebenden Plätze begrenzt und wurden nach dem Windhund-Prinzip an die schnellsten Interessenten vergeben. Der Hub bietet Einblicke in Facebooks Innovationsthemen - „von Connectivity und Internet.org über Open Compute und Virtual Reality bis hin zu Artificial Intelligence“, so der Konzern.

Hinweis für Redaktionen: Den Veranstaltungsort teilte Facebook nur den bestätigten Eingeladenen kurz nach der abgeschlossenen Registrierung mit.

Kurzprofil Hasso-Plattner-Institut

Das Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik GmbH an der Universität Potsdam ist Deutschlands universitäres Exzellenz-Zentrum für IT-Systems Engineering. Als einziges Universitäts-Institut in Deutschland bietet es den Bachelor- und Master-Studiengang "IT-Systems Engineering" an – ein besonders praxisnahes und ingenieurwissenschaftliches Informatik-Studium, das von derzeit 480 Studenten genutzt wird. Die HPI School of Design Thinking, Europas erste Innovationsschule für Studenten nach dem Vorbild der Stanforder d.school, bietet 240 Plätze für ein Zusatzstudium an.

Insgesamt zwölf HPI-Professoren und über 50 weitere Gastprofessoren, Lehrbeauftragte und Dozenten sind am Institut tätig. Es betreibt exzellente universitäre Forschung – in seinen zehn IT-Fachgebieten, aber auch in der HPI Research School für Doktoranden mit ihren Forschungsaußenstellen in Kapstadt, Haifa und Nanjing. Schwerpunkt der HPI-Lehre und -Forschung sind die Grundlagen und Anwendungen großer, hoch komplexer und vernetzter IT-Systeme. Hinzu kommt das Entwickeln und Erforschen nutzerorientierter Innovationen für alle Lebensbereiche. Das HPI kommt bei den CHE-Hochschulrankings stets auf Spitzenplätze. Mit openHPI.de bietet das Institut seit September 2012 ein interaktives Internet-Bildungsnetzwerk an, das jedem offen steht.