Hasso-Plattner-Institut
 

10.07.2017

Pressemitteilung

HPI-Bachelorpodium: Studierende präsentieren 13 innovative IT-Projekte

Lassen sich Autopannen künftig mithilfe von Sensordaten vermeiden? Was haben Online-Kurse mit globalen Krankheitsausbrüchen zu tun? Und wie sieht ein Städtetrip in der virtuellen Welt aus? Diesen und 10 weiteren Fragestellungen sind Studierendenteams des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) zwei Semester lang in Zusammenarbeit mit Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen nachgegangen. Ihre Ergebnisse präsentieren die jungen Informatiker am Donnerstag, dem 13. Juli, auf dem HPI-Bachelorpodium erstmals der Öffentlichkeit.

Von 13:30 bis 17:00 Uhr stellen die gut 70 HPI-Studierenden ihre  Praxisprojekte mehr als 300 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft vor. Die Veranstaltung, die sich auch an Schüler, Lehrer und Eltern richtet, wurde 2005 ins Leben gerufen und kann auf der HPI-Videoplattform www.tele-task.de/live live verfolgt werden.

Zu Gast werden auch führende deutsche und internationale Unternehmen sein, die als Projektpartner mitgewirkt haben – darunter Bosch, die Commerzbank, die Deutsche Bahn, Getemed, TomTom und die World Health Organization. Jedes Studententeam hat für das Bachelorpodium eine zehnminütige Präsentation vorbereitet, die das jeweilige Projekt prägnant vorstellt.

Die HPI-Studenten werden in dieser Reihenfolge ihre Arbeiten präsentieren:
•    eine Software zur intelligenten Analyse der Produktqualität im Internet der Dinge
•    ein innovatives Konzept zur Berechnung der kürzesten Route im Straßenverkehr
•    eine telemedizinische Anwendung, die es Hotelgästen ermöglicht, ihren Gesundheitszustand selbstständig zu erfassen und ihr Wellness-Programm darauf auszurichten
•    eine neue Analysesoftware, mit deren Hilfe sich ermitteln lässt, welche Sensoren im Auto einen bestimmten Fehler präzise vorhersagen können
•    eine Plattform, die den Unterricht an deutschen Schulen durch digitale Inhalte bereichert
•    eine Software, die aus öffentlichen Quellen wie Online-Artikel und Wikipedia-Einträgen automatisch Unternehmensdaten extrahiert
•    eine Lösung, die 3D-Punktwolken mithilfe von Virtual-Reality-Technologien begehbar macht

Nach einer Pause geht es in der zweiten Hälfte des HPI-Bachelorpodiums um:
•    einen neuen Ansatz, der es Blinden ermöglicht, räumliche und grafische Informationen zu erkunden
•    ein Werkzeug, das einen aktiven und schnellen Austausch zwischen Schriftgestaltern über das Internet ermöglicht
•    eine Software-Architektur, die es der Deutschen Bahn künftig erlaubt, Benutzeroberflächen flexibler zu entwickeln
•    eine Online-Plattform für den Einsatz in humanitären Notlagen
•    eine Lösung, mit der Foto- und Videoeffekte nicht nur angewendet, sondern auch spielend leicht selbst erstellt werden können
•    eine Anwendung zur prädiktiven Analyse der Bestellabwicklung in Unternehmen

Am Rande des HPI-Bachelorpodiums erläutern die 13 Studententeams die Ergebnisse ihres jeweiligen Projekts im persönlichen Gespräch und mit Hilfe von Postern, die sie eigens für die Veranstaltung gestaltet haben.

Veranstaltungsdetails: Die Veranstaltung findet am 13. Juli von 13:30 bis 17:00 Uhr auf dem Campus Griebnitzsee, im Hörsaalgebäude, Prof.-Dr.-Helmert-Str. 2-3, in 14482 Potsdam statt.

Hinweis an Redaktionen: Wenn Sie an der Veranstaltung teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte bis zum 12. Juli unter presse(at)hpi.de an. Am Tag der Veranstaltung finden Sie unter folgendem Link Presseinformationen und ein Foto zu jedem Projekt: https://hpi.de/bachelorpodium.

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Bachelorpodium – Ausweis der praxisnahen Ausbildung am HPI

Das Bachelorpodium des Hasso-Plattner-Instituts gibt es schon seit 2005. Seitdem präsentieren die Bachelorstudenten des HPI in der Regel gegen Ende des Sommersemesters die Ergebnisse ihrer Praxis-Projekte, die sie in Teams von vier bis acht Studenten am Ende ihres Bachelorstudiums absolviert haben. Sie zeigen, wie sie zwei Semester lang – von Professoren und wissenschaftlichen Mitarbeitern angeleitet – größere praktische Aufgaben der Informationstechnologie eigenverantwortlich angepackt und welche innovativen Lösungen für Wirtschaft und Gesellschaft sie dabei entwickelt haben. Projektgeber sind renommierte Unternehmen und Institutionen aus dem In- und Ausland. Eine Übersicht über die laufenden Projekte gibt die HPI-Internetseite http://hpi.de/studium/it-systems-engineering/bachelor/bachelorprojekte.

Kurzprofil Hasso-Plattner-Institut

Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) in Potsdam ist Deutschlands universitäres Exzellenz-Zentrum für Digital Engineering (https://hpi.de). Mit dem Bachelor- und Master-Studiengang „IT-Systems Engineering“ bietet die Digital Engineering Fakultät der Universität Potsdam ein deutschlandweit einmaliges und besonders praxisnahes ingenieurwissenschaftliches Informatik-Studium an, das von derzeit rund 500 Studierenden genutzt wird. Bei den CHE-Hochschulrankings belegt das HPI stets Spitzenplätze. Die HPI School of Design Thinking, Europas erste Innovationsschule für Studenten nach dem Vorbild der Stanforder d.school, bietet jährlich 240 Plätze für ein Zusatzstudium an. Derzeit sind am HPI zwölf Professoren und über 50 weitere Gastprofessoren, Lehrbeauftragte und Dozenten tätig. Es betreibt exzellente universitäre Forschung – in seinen IT-Fachgebieten, aber auch in der HPI Research School für Doktoranden mit ihren Forschungsaußenstellen in Kapstadt, Haifa und Nanjing. Schwerpunkt der HPI-Lehre und -Forschung sind die Grundlagen und Anwendungen großer, hoch komplexer und vernetzter IT-Systeme. Hinzu kommt das Entwickeln und Erforschen nutzerorientierter Innovationen für alle Lebensbereiche.