Hasso-Plattner-Institut
 

Wenn die Dinge sicher funken: Neue Lösung für das "Internet of Things"

Eine neue Sicherheitslösung für Funktechnologie im „Internet der Dinge“ präsentieren Forscher des Hasso-Plattner-Instituts mit ihrem neuen Protokoll "Adaptive Key Establishment Scheme" (AKES). Es kontrolliert, welche Geräte einem IEEE 802.15.4-Funknetz beitreten dürfen und ermöglicht die Verschlüsselung des entsprechenden Funkverkehrs. 

Die Lösung von HPI-Wissenschaftler Konrad-Felix Krentz kontrolliert, welche Geräte einem IEEE 802.15.4-Funknetz beitreten dürfen und ermöglicht die Verschlüsselung des entsprechenden Funkverkehrs. (Quelle: HPI)

Für das Internet of Things (IoT) entwickelt sich IEEE 802.15.4 derzeit zum De-Facto-Funkstandard – vor allem wegen geringen Stromverbrauchs und Reichweiten bis etwa 200 Meter. Speziell geeignet ist der Funknetz-Standard, wenn Sensoren und Aktuatoren drahtlos miteinander kommunizieren müssen, zum Beispiel bei Anwendungen für Smart Homes, Smart Factories und Smart Cities.

Ferner unterstützt er so genannte vermaschte Netze, bei denen jeder Teilnehmer mit einem oder mehreren anderen verbunden ist. Die Informationen werden darin so lange weitergereicht, bis sie das Ziel erreichen. Dadurch können viel größere und robustere Netzwerke gebildet werden als zum Beispiel mit WiFi. Eine voll funktionsfähige Implementierung für das IoT-Betriebssystem Contiki ist als Open Source verfügbar.