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"HPI meets..." BfV

Bei diesem „HPI meets…“ werden Herr Bierbichler und Herr Klemm von der Cyberabwehr des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV) zum Thema „Desinformationskampagnen als Mittel der Einflussnahme (durch fremde Nachrichtendienste)“ referieren. Bei Getränken und Snacks werden die beiden Mitarbeiter des BfV zudem berichten, wie der Arbeitsalltag beim deutschen Inlandsnachrichtendienst aussieht.

Bitte meldet Euch hier an, wenn Ihr teilnehmen möchtet.

Abstract

Anhand mehrerer aktueller Vorfälle wird immer offensichtlicher, dass Nachrichtendienste und Streitkräfte fremder Länder den Cyber-Raum zunehmend als virtuelles Gefechtsfeld betrachten, auf dem die Karten der Machtpolitik auch für die Real-Welt neu gemischt werden. Spätestens mit Blick auf den zurückliegenden US-Präsidentschaftswahlkampf und den damit zusammenhängenden Hackerangriffen kann man konstatieren, dass Wahlen digital beeinflusst (eventuell sogar gewonnen) werden können. Die verstärkte Nutzung sozialer Medien wie Twitter, Facebook und Co. stellt für politische Akteure eine immer wichtigere Komponente bei der täglichen Arbeit und der offenen Kommunikation mit dem Wähler dar. Damit vergrößert sich jedoch auch die Verwundbarkeit liberaler Gesellschaften durch Desinformationskampagnen oder Cyberangriffen auf politische Institutionen und Parteien. Durch diesen Umstand ist die Gefahr externer Einflussnahme auf innenpolitische Meinungsbildungsprozesse und damit indirekt auf den Ausgang demokratischer Wahlen durch staatlich gesteuerte Cyberangriffskampagnen besonders ernst zu nehmen.

Für Pizza und Club Mate ist gesorgt.