Hasso-Plattner-Institut
  
Hasso-Plattner-Institut
Prof. Dr. Jürgen Döllner
  
 

Themen

In diesem Vorhaben stehen massive, raumzeitliche Geodaten (z. B. Mobilitätsdaten, Flugbewegungs-daten, Sensordaten) und massive, hochdimensionale Systemdaten (z. B. Daten über Strukturen und Ausführungsdynamik eines Softwaresystems) im Mittelpunkt. Unter massiven Daten versteht man in diesem Kontext Daten deren Speicherung mehrere Giga- bis Terra-Byte benötigen und die teilweise in Echtzeit erfasst werden. Die wesentlichen inhaltlichen Ziele des Vorhabens umfassen die Erforschung und Entwicklung von:

  • Bildsynthese- und Interaktionsverfahren für 4D-Geodaten bzw. nD-Systemdaten
  • Service-orientierte Architekturen und Integrationsansätze für 4D- bzw. nD-Systemkomponenten

Für beide der oben genannten Datenkategorien werden Geovisualisierungstechniken eingesetzt; im Fall von nD-Systemdaten werden Konzepte der Geovisualisierung als Metaphern genutzt. Dies bedeutet, neue Lösungen für Problemstellungen auf Basis existierender Geovisualisierungskonzepte (Metaphern) zu erarbeiten, erweitern und zu verbessern.

Die Erforschung von Rendering- und Interaktionsverfahren zusammen mit der Erforschung von geeigneten Service-orientierten Software-Architekturen und Software-Integrationsansätzen dienen dazu, innovative technologische Lösungsbausteine zu entwickeln und Barrieren zu verringern, die bei späteren potentiellen Weiterentwicklungen der Technologien durch KMUs auftreten können. Die untere Abbildung zeigt die Inhaltliche Struktur des Vorhabens mit den zwei Kernbereichen und ihren Unterthemen sowie den Bezügen zum vorangegangenen InnoProfile-Vorhaben und zu den regionalen KMUs.

 

Die obige Abbildung stellt die Strategie der Inno-Transfer-Initiative dar. Die Basistechnologien, geschaffen durch das erfolgreiche InnoProfile Projekt „3D-Geoinformation“ bilden die Grundlage für die vier Forschungsschwerpunkte der Transfer-Initiative: Modellierung umfasst dabei die informationstechnische Modellbildung und Abstraktion von Phänomen und Objekte der realen Welt, wie beispielsweise die Modellierung und Repräsentation von Städten unter Verwendung von CityGML. Anschließend können diese Daten im Rahmen eines Modells prozessiert und verändert werden. Diese Modelldaten können durch interaktives Rendering in bewegte Bilder überführt – visualisiert – werden. In diesem Schritt spielt die Anwendung von Gestaltungsprinzipien eine wichtige Rolle.  Solche Visualisierung-,  Prozessierungstechniken können dann in existierende Systeme (bspw. GIS) integriert werden.