Hasso-Plattner-Institut
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01.11.2011

Über Potenziale und Herausforderungen von "Cyber Physical Systems" diskutieren vom 1. bis 4. November auf Schloß Dagstuhl, dem Leibniz-Zentrum für Informatik im Saarland, führende Experten aus aller Welt. Zu den Organisatoren gehört Prof. Holger Giese, Leiter des HPI-Fachgebiets "Systemanalyse und Modellierung".

Cyber-physikalische Systeme sind eine Weiterentwicklung solcher Rechner, die als eingebettete Systeme in eine technische Umgebung eingebunden sind. Dort steuert, regelt oder überwacht die für Benutzer weitgehend unsichtbar agierende Software die technischen Systeme, in die sie eingebettet ist. Durch Vernetzung der bisher unabhängig agierenden eingebetteten Systemen und ihrer Software werden jetzt völlig neue Lösungen möglich - wenn die technische Wechselwirkung in der physikalischen Welt mit der informationstechnischen Wechselwirkung im Cyberspace zusammen gebracht wird. Es entstehen dann so genannte "Cyber Physical Systems (CPS)". Ihr Potenzial ist riesig, der geschätzte Markt Milliarden Euro schwer.

Der Dagstuhl-Workshop soll klären, warum Cyber Physical Systems neue, grundsätzlich andere wissenschaftliche und technische Herangehensweisen erfordern, warum sie anders entwickelt werden müssen als ihre Vorläufer und welche Herausforderungen es hinsichtlich Verlässlichkeit, die Sicherheit und den Schutz von CPS gibt.