Hasso-Plattner-Institut
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05.06.2012

Die Känguru-Gewinner erfahren im Workshop einiges über Kryptografie. Foto: HPI

Sie sind 16 bis 18 Jahre alt, haben ein Faible für Mathematik und durften sich einen Tag lang mit komplexen Verschlüsselungstechnologien am Hasso-Plattner-Institut (HPI) beschäftigen: die Gewinner des Känguru-Wettbewerbs.

Die zehn Gewinner hatten sich im mathematischen Multiple-Choice-Wettbewerb gegen mehr als 800 000 andere deutsche Schülerinnen und Schüler durchgesetzt. Lohn der Mühen war ein Besuch am HPI und ein Workshop zum Thema RSA Kryptografie. Dabei lernten die Teilnehmer, wie man unter anderem den Satz von Lagrange, die Eulersche Phi-Funktion und den Satz von Euler für das Verschlüsseln von Informationen nutzen kann.

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Der Känguru-Wettbewerb ist ein mathematischer Wettstreit, der einmal jährlich am 3. Donnerstag im März in allen Teilnehmerländern - mittlerweile in über 50 Ländern mit mehr als sechs Millionen Teilnehmern - gleichzeitig stattfindet und als freiwilliger Klausurwettbewerb an den Schulen unter Aufsicht geschrieben wird.

Teilnehmen können Schüler der Klassen 3 bis 13 - in der jeweils eigenen Altersklasse. Die Herausforderung: In 75 Minuten muss jeder Teilnehmer der Klassenstufe 3 bis 6 die richtigen Lösungen für 24 Aufgaben, die älteren Teilnehmer der siebten bis dreizehnten Klasse sogar 30 Lösungen finden.