Hasso-Plattner-Institut
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24.09.2013

IT-Studenten für die Innovationskultur Design Thinking begeistern wollte der einwöchige Design Thinking Workshop, der jedes Jahr in Kooperation mit der d.school der Universität Stanford (USA) an der HPI School of Design Thinking stattfindet. Leiter des englischsprachige Intensiv-Workshops waren George Kembel, der Direktor der d.school Stanford sowie Thomas Both, der für die Entwicklung des Curriculums verantwortlich. 

19 der insgesamt 42 Studenten waren Informatikstudenten des Hasso Plattner Instituts und durchliefen in dieser Woche den gesamten Design Thinking-Prozess. Neben den speziellen Aufwärm- und Innovationsübungen bereicherten die Stanforder die Studenten mit den sogenannten „Talks from the Heart”, die Aspekte rund um das Thema Innovationen aufgriffen.

Die Aufgabestellung, die so genannte Challenge, war die Umgestaltung der Ankunftserfahrung für Neuankömmlinge in Berlin. Zur Zielgruppe gehörten von Flüchtlingen über Studenten bis hin zu nach Deutschland entsandten Mitarbeitern alle diejenigen, die neu in Berlin angekommen sind. Für sie sollte ein Produkt oder Service kreiert werden, der es ihnen ermöglicht, nicht nur physisch sondern auch emotional in Berlin anzukommen.

Unterstützt wurde das Projekt von der Berliner Senatskanzlei und dem Brandenburgischen Wirtschaftsministerium, deren Vertreter am Ende der Woche eine Vielfalt von Prototypen testen und bestaunen konnten. Diese reichten von Services zur Wohnungssuche in geeigneten Berliner Quartieren über speziell gekennzeichnete Bereiche in öffentlichen Verkehrsmitteln, die die Kontaktaufnahme erleichtern sollen, bis hin zu internationalen Kiez-Kochkursen, Tandem-Radtouren und multikulturellen Fußballturnieren.