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25.08.2015

News

HPI bietet Non-Profit-Organisationen Einblick in Innovationsmethode Design Thinking

40 Mitarbeiter gemeinnütziger Organisationen haben einen Tag lang intensiv in die Welt der Innovationsmethode Design Thinking eintauchen können. In dem Workshop von HPI Academy und HPI School of Design Thinking entwickelten die Teilnehmer aus ganz Deutschland Konzepte, um das Nachbarschafts-Erlebnis zu verbessern. Die Ergebnisse reichten von der individuell gestalteten Wohnungstür bis hin zum Survival-Abend ohne Strom.

Mitarbeiter gemeinnütziger Organisationen haben mit der Design-Thinking-Methode Ideen für ein besseres Nachbarschafts-Erlebnis entwickelt. (Foto: HPI/K. Herschelmann)

Es lag nahe, dass die Innovationsmethode gut zu den Zielen gemeinnütziger Organisationen passen würde: Der Schwerpunkt im Non-Profit-Sektor ist das Wohlbefinden des Menschen, im Design Thinking stehen persönliche Erfahrungen und Erlebnisse des Nutzers im Vordergrund. Da allerdings oftmals die Ressourcen für umfangreiche Schulungen in diesem Bereich fehlen, haben HPI Academy und HPI School of Design Thinking am vergangenen Freitag für interessierte Organisationen einen kostenlosen Workshop angeboten. 17 Coaches halfen den Teilnehmern dabei, den gesamten Design-Thinking-Prozess anhand eines Beispielfalls selbst zu erleben.

Nach einer ersten Einführung in die einzelnen Phasen des kreativen Konzepts sollte die Fragestellung bearbeitet werden, wie das Nachbarschafts-Erlebnis verbessert werden kann. In sieben Teams wurden umfangreiche Interviews geführt, Ideen gesammelt und Prototypen gebaut. Unter den präsentierten Lösungen war ein interaktives schwarzes Brett, ein Survival-Abend ohne Strom sowie eine persönlich gestaltete Wohnungstür, die über Hobbies und Bedürfnisse der Bewohner Auskunft gibt. Bei der abschließenden Feedbackrunde zeigten sich die Teilnehmer begeistert und waren motiviert, die gelernten Techniken zukünftig schrittweise in ihren Arbeitsalltag zu integrieren.