Hasso-Plattner-Institut
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17.10.2005

Berlin/Potsdam. Das an der Zehlendorfer Stadtgrenze gelegene Hasso-Plattner-Institut (www.hpi-web.de), Deutschlands Elite-Schmiede für IT-Ingenieure, verstärkt seine Bemühungen um begabte Berliner Schüler. Am kommenden Freitag, 21. Oktober, sind 16 Schüler vom Hildegard-Wegscheider-Gymnasium am HPI in Potsdam-Babelsberg zu Gast, um den deutschlandweit einzigartigen Studiengang "IT Systems Engineering" kennenzulernen. Im Hörsaalgebäude am S-Bahnhof Griebnitzsee werden sie sich bei einer Vorlesung zum Thema "Software-Architektur" unter die HPI-Studenten mischen. Computergrafik-Experten unter den Bachelor-Studenten des Hasso-Plattner-Instituts stellen den Berliner Gymnasiasten anschließend ihr Projekt "LandXplorer" vor. Dabei geht es um dreidimensionale Stadt- und Landschaftsmodelle. Lehrer Karlheinz Lorenz vom Hildegard-Wegscheider-Gymnasium war beim ersten HPI-Bachelorpodium im Frühjahr auf den praxisnahen Bachelor- und Master-Studiengang des Instituts aufmerksam geworden. Im Unterricht führt er derzeit mit den Schülern seines Leistungskurses Informatik ein eigenes Softwareprojekt durch und vertiefte deshalb den Kontakt mit dem Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik.

 

Am 23. und 24. September hatte sich das HPI auf der auf dem Berliner Messegelände stattfindenden Studienmesse "EINSTIEG Abi" interessierten Schülerinnen und Schülern vorgestellt. "Angesprochen werden sollen durch solche Aktionen vor allem Berliner Gymnasiasten, die eine Alternative zum normalen Informatik-Studium an einer Massen-Universität suchen", erläutert HPI-Direktor Prof. Christoph Meinel. Das HPI vermittele nicht nur die Einzelsicht auf bestimmte Softwaretechnologien, sondern die Gesamtsicht auf ganze, hochkomplexe IT-Systeme.

 

Deutschland einziges privat finanziertes Uni-Institut wurde 1998 von dem in Berlin geborenen Professor Hasso Plattner, Mitgründer und Aufsichtsratsvorsitzender des Software-Konzerns SAP, gestiftet. Es hat die Ambition, eine Elite-Ausbildungsstätte von Weltklasse-Format zu werden und bietet heute schon optimale Studien- und Arbeitsbedingungen sowie hohe Praxisnähe durch internationale Kontakte, zum Beispiel mit der renommierten amerikanischen Stanford University in Palo Alto, und Kooperationen mit der Wirtschaft. Den Bedürfnissen der Branche entsprechend bildet das HPI derzeit rund 350 begabte junge Leute  zu IT-Systemingenieuren aus. Derzeit sechs und demnächst zehn Professoren lehren am HPI und betreuen die Studenten intensiv.