Hasso-Plattner-Institut
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04.03.2009

Im CeBIT-Innovationslabor der beiden Hasso-Plattner-Institute aus Potsdam und Palo Alto ist die Idee einer Software-Lösung entstanden, die helfen soll, den Stress bei Berufstätigen der "Webciety" abzubauen, die "always on" sind oder glauben sein zu müssen. Die Software, die auf mobilen Geräten zu installieren ist, würde alle Kommunikationskontakte des Nutzers bildlich anzeigen, also mit den Fotos der Kontaktpersonen. "Auf dem Bildschirm kann dann auf einen Blick das Verhältnis von beruflicher und privater Kommunikation dargestellt werden, so dass man an der Ausgewogenheit von Berufs- und Privatleben gezielt arbeiten kann", sagt Pascal Gemmer (26), Design-Thinking-Student an der HPI School of Design Thinking. Die Studierenden der Potsdamer Innovationsschule am Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik hatten am Dienstagabend ihre auf der CeBIT erarbeiten Lösungsansätze in einer Live-Videokonferenz mit ihren Kommilitonen am Hasso Plattner Institute of Design at Stanford im kalifornischen Palo Alto (Silicon Valley) besprochen. Dort wurden die frischen Ideen über Nacht geprüft, bearbeitet und angereichert. Beflügelt von dem Input aus Kalifornien und nach ein paar Überarbeitungen kamen die kreativen Querdenker aus Potsdam dann am Mittwochmorgen im CeBIT-Innovationslabor innerhalb der selbst gesetzten 24-Stundenfrist zu dem gefundenen neuen Lösungsansatz. Wertvollen Input hatten schon am Dienstag die CeBIT-Besucher beim Public Testing am Stand A01 in Halle 9 (Future Parc) geleistet.

Am Mittwoch geht es im Innovationslabor um IT-Sicherheit und den Schutz der Privatsphäre. Nach vielen Datenschutzproblemen, die jüngst im Zusammenhang mit Unternehmen aus dem Transport-, Telekommunikations- und Discounter-Bereich bekannt wurden, arbeiten die jungen IT-Innovatoren an der Lösung des Problems "Wie könnten wir Beschäftigten am Arbeitsplatz helfen, ihre privaten Daten zu schützen?

Das HPI auf der CeBIT 2009
Fotos von der CeBIT 2009 zum Download