Hasso-Plattner-Institut
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15.07.2010

Potsdam. Ein Studententeam der School of Design Thinking des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) hat zusammen mit der Metro-Gruppe ein Konzept dafür entwickelt, wie Cash & Carry-Großmärkte für die Geschäftskunden zum nachhaltigen Einkaufserlebnis gemacht werden können. Die Lösung sieht Themenwelten vor, die sich nicht an Produktgruppen, sondern den individuellen Bedürfnissen von Gastronomen, Kioskbesitzern und anderen Weiterverkäufern orientieren. Jenen soll zudem Wissen zur optimalen Sortimentsgestaltung und Produktplatzierung vermittelt werden. Ein sechsköpfiges Studententeam aus verschiedenen Disziplinen präsentierte das Konzept am 16. Juli bei der Verabschiedung des dritten Absolventenjahrgangs der HPI School of Design Thinking.

„Wir stellten in unserem 12-Wochen-Projekt fest, dass der durchschnittliche Kioskbesitzer kein gelernter Einzelhandelskaufmann mehr ist und auch die Mehrzahl der Gastronomen nicht in ihrem Beruf ausgebildet wurde“, sagte Maren Wulf, Mitglied des studentischen Innovatorenteams. Die Metro stelle unter anderem im Internet vielfältige und hilfreiche Informationen für Kunden bereit, doch seien diese für viele Kunden nicht präsent. „Wir fragten uns deshalb, wie man diese Informationen näher zum Kunden bringen, menschlicher präsentieren und somit die Kompetenz der Metro als professionellen Partner besser hervorheben kann“, erläuterte die Design Thinkerin.

Das Team entwickelte daraufhin die Idee von „Themenwelten“ für die Bedürfnisse spezieller Geschäftskundengruppen – zum Beispiel einen Bereich für Einzelhändler, Gastronomie und Büro. Im Metro-Markt sollen nach dem Konzept der Studenten zudem inspirierende Anschauungsbeispiele wie etwa ein Muster-Kiosk oder -Restaurant präsentiert werden, in deren Gestaltung das geballte Wissen der Metro einfloss. In diesen Muster-Einrichtungen verteilte und teilweise versteckte Informationen sollen die Neugier des Kunden wecken, noch mehr zu entdecken und so weitere Tipps und Tricks zur Geschäftsführung und Umsatzsteigerung zu erhalten.

„Auf diese Weise gelingt es, einen Mehrwert für Geschäftskunden der Metro zu schaffen, die ja Kaufentscheidungen völlig anders treffen als Verbraucher im Einzelhandel“, ist sich Wulf sicher. Mit dem neuen Konzept werde den Geschäftskunden gezeigt, dass sie bei der Metro nicht nur einkaufen, sondern von und mit ihr lernen können. „Metro ist dann nicht mehr nur Teil der Lieferkette, sondern wird vielmehr ein professioneller Partner“, ergänzte Wulf.

 

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