Hintergrund

Probleme einfach lösen

Design Thinking fördert und fordert kollaborative Kreativität, um Probleme ganzheitlich und nutzerzentriert zu lösen. Dabei geht es auch gern unkonventionelle Wege. Wirtschaft, Forschung und selbst Politik erkennen zunehmend das Potenzial, das in Teams steckt, die vor allem einen in den Mittelpunkt stellen: den Menschen.

Design Thinking bietet eine ausgewogene Balance zwischen kreativen und analytischen Verfahren. Das motiviert Teams, Coaches und Projektpartner mit Problemstellungen und Lösungsansätzen wesentlich experimentierfreudiger umzugehen. Unterschiedliche Blickwinkel und Erfahrungen fließen ganz bewusst in den Lösungsprozess ein. Der Lösungsraum der Design Innovation eröffnet sich in der Schnittmenge von Nutzerwunsch, Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit.

Im Design Thinking heißt es: „Problems can be complicated – solutions not“. Hier wird nicht unmittelbar nach Lösungen gesucht, sondern zuerst dem Problem konkret auf den Grund gegangen. Danach ist es oft überraschende Einfachheit, die das optimale Ergebnis auszeichnet.

Der sechsstufige iterative Design Thinking Prozess verknüpft die Methodik des Ingenieurswesens mit den experimentellen Aspekten aus der Designlehre, schaut mit sozialwissenschaftlicher Brille auf die NutzerInnen und hat seine Ohren dabei immer offen für Neues. Teammitglieder aus unterschiedlichsten Bereichen ziehen hier am selben Strang. Wertschätzende, innovationsfördernde Kommunikation hilft dabei, über Fachbegriffe und Hierarchiegrenzen hinaus, einen gemeinsamen Sprach- und Denkraum zu entwickeln. Nur so können die komplexen Herausforderungen gemeinsam bewältigt werden. Das Ergebnis: überzeugende Innovationen für unterschiedlichste Lebensbereiche.