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Lerntechniken und Strategien zur Prüfungsvorbereitung (Wintersemester 2016/2017)

Dozent: Dr. Christiane Potzner

Beschreibung

Erfolg beginnt im Kopf! Unsere Einstellungen und Erwartungen haben einen Einfluss auf unseren Erfolg. Mit dem Gefühl, gut und sicher vorbereitet zu sein, gehen wir mit einer ganz anderen Einstellung an Prüfungen und Klausuren heran. Dies hat einen positiven Einfluss auf unsere Leistung und die Noten.
Mit Arbeitstechniken kann ich motiviert und strukturiert an Aufgaben herangehen. Lern- sowie Merkmethoden unterstützen und beschleunigen unsere Lernprozesse, um den Studienalltag sicher zu bewältigen.

Lernziele
Aufmerksamkeit, Merkfähigkeit und Konzentration werden durch gezielte Übungen geschult, um Leistungen im Studium zu verbessern. Lernziele sind die Verbesserung der Gedächtnisleistung sowie die Stärkung der Konzentrationsfähigkeit in Lernsituationen. Mit einer Auswahl an Lern- sowie Lesetechniken und Strategien zur Prüfungsvorbereitung werden Ziele im Studium besser erreicht.

Nach der Einführung in die Grundlagen der Gehirnphysiologie werden Prozesse der Informationsverarbeitung und -speicherung im Gehirn angesprochen. Verrückte Merktechniken werden gemeinsam in Übungen ausprobiert. Einflussfaktoren auf die Konzentration, wie Bewegung, Entspannung, Jonglieren, Arbeitsplatzgestaltung, Zeitdruck und Stress, werden behandelt.
Zudem werden Strategien für die Prüfungsvorbereitung, wie Zeitmanagement, Speed Reading und Motivation, angesprochen.
Inhalte in Stichpunkten
- Funktion und Aufbau des Gehirns,
- Lernen und Behalten,
- Merktechniken, wie
- Eselsbrücken und Merkverse,
- Ersatzwortmethode zum Merken von Vokabeln,
- Zahlen-Bild-System zum Merken von Nummern,
- Geschichtentechnik und Routen-Methode,
- Einflussfaktoren auf die Konzentrationsfähigkeit,
- Speed Reading: Schnelllesetechniken,
- Tipps zum Zeitmanagement und zur Selbstmotivation,
- Jonglieren mit 1-3 Bällen,
- Strategien zur Prüfungsvorbereitung.

Literatur

Allen, David (2011): Ich schaff das! Selbstmanagement für den beruflichen und privaten Alltag. Gabal.
Beck, Henning (2014): Hirnrissig. Die 20,5 größten Neuromythen und wie unser Gehirn wirklich tickt. München: Carl Hanser Verlag.
Birkenbihl, Vera. F. (2004): Stroh im Kopf? Vom Gehirn-Besitzer zum Gehirn-Benutzer. 43. Aufl. Frankfurt a. M.: mvg.
Bonhoeffer, Tobias & Gruss, Peter (Hrsg.) (2011): Zukunft Gehirn. Neue Erkenntnisse, neue Herausforderungen. Ein Report der Max-Planck-Gesellschaft. München: Beck.
Buzan, Tony (2007): Speed Reading. Schneller lesen. Mehr verstehen. Besser behalten. München: Wilhelm Goldmann.
Chevalier, Brigitte (2007): Effektiv lesen. Lesekapazität und Textverständnis erhöhen. Frankfurt am Main: Eichborn.
Csikszentmihaly, Mihaly (2008): Flow. Stuttgart: Klett-Cotta.
Dweck, Carol (2011): Selbstbild. Wie unser Denken Erfolge oder Niederlagen bewirkt. 3. Aufl. München: Piper.
Geisselhart, R.; Hofmann, C.; Bürger, M. (2010): Gedächtnistraining. München: Haufe.
Krier, Renate (2004): Das Abenteuer des Schreibens. Eine Einführung in das kreative Schreiben.
München: muk.
Korte, Martin (2013): Jung im Kopf. Erstaunliche Einsichten der Gehirnforschung in das Älterwerden. 3. Aufl. München: DVA.
Leitner, Sebastian (2009): So lernt man lernen. Der Weg zum Erfolg. Freiburg: Herder.
Lutz, Horst (2012): Life Kinetik. Gehirntraining durch Bewegung. 3. Aufl. München: BLV.
Michelmann, Uwe & Hake-Michelmann, Rotraut (2010): Effizient und schneller lesen. Mehr Know-how für Zeit- und Informationsgewinn. Köln: Anaconda.
Scheele, Paul R. (1997): Photo Reading. Die neue Hochgeschwindigkeitslesemethode in der Praxis. Junfermann.
Seiwert/Müller/Labaek (2012): Zeitmanagement für Chaoten. 12. Aufl. Offenbach: Gabal.

Lern- und Lehrformen

Im Wechsel zwischen theoretischen Inhalten und praktischen Übungseinheiten finden Gedächtnis-, Koordinations-, Jonglage-, Entspannungs- und Konzentrationsübungen statt.
www.brain-speed.de Dr. Christiane Potzner 

Leistungserfassung

Notenzusammensetzung (aus 3 Teilnoten):

  • Aktivität im Unterricht (1/3)
  • Referat mit Präsentation (1/3)
  • Lese- und Verständnistest (1/3)

Es besteht an allen Tagen durchgängige Anwesenheitspflicht um den Kurs erfolgreich abzuschließen.

Termine

02.-04. März 2017

Raum A-1.1

Allgemeine Information

  • Semesterwochenstunden : 2
  • ECTS : 3
  • Benotet : Ja
  • Einschreibefrist : 28.10.2016
  • Programm : IT-Systems Engineering BA
  • Lehrform : S
  • Belegungsart : Wahlpflicht

Module

  • Schlüsselkompetenzen

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