Hasso-Plattner-Institut
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Die Stipendiatinnen 2016

Lena Vollmer (Julius-Maximilians Universität Würzburg)

Lena Vollmer
(Foto: privat)

"Die Entscheidung, wirklich etwas mit Informatik zu studieren, fiel bei mir erst kurz vor Einschreibungsfrist. Bis dahin war ich mir immer noch sehr unsicher, ob ich das überhaupt kann, ob ich überhaupt geeignet bin, in diese Richtung zu gehen. Mein Abi habe ich auf einem musisch-humanistischen Gymnasium gemacht, der Informatikunterricht ging also nie über Word hinaus. Ich konnte folglich auch gar nicht abschätzen, ob ich potentiell gut sein könnte. Doch der letzte Hauch dieser Zweifel verflog nach den ersten Wochen sehr schnell. Mein Studiengang, Mensch-Computer-Systeme, ist das Beste, wofür ich mich entscheiden konnte, die Module sind abwechslungsreich und spannend und selbst das Programmieren bereitet mir weniger Probleme, als ursprünglich erwartet. Die Möglichkeit, an der Grace Hopper Conference teilzunehmen, ist für mich eine unglaubliche Chance, Neues zu lernen und mir weiteres Wissen in Gebieten anzueignen, die mich besonders interessieren. Ich freue mich darauf, mich mit gleichgesinnten Frauen zu unterhalten, Neues kennenzulernen und bin glücklich, an der Grace Hopper Conference teilnehmen zu dürfen!"

Helene Kolkmann (Hasso-Plattner-Institut)

Helene Kolkmann
(Foto: privat)

"Als es nach dem Abitur darum ging mir Gedanken um meine Zukunft zu machen, gab es für mich viele Gründe für ein Studium am Hasso-Plattner-Institut. Obwohl ich, wegen meines Auslandsjahres in der elften Klasse in Neuseeland, nicht an dem Informatikunterricht unserer Schule teilnehmen konnte, wusste ich, dass ich mich mit meiner Begeisterung für Technik und dem Bedürfnis nach einem tieferen Verständnis für die digitale Welt der Herausforderung stellen wollte. Jetzt stehe ich vor meinem Bachelorjahr, in welchem wir, gemeinsam mit der World Health Organization, ein spannendes Projekt auf die Beine stellen werden und habe die letzten zwei Jahre am Institut sehr genossen. Neben den technischen Grundlagen habe ich unter anderem durch meinen Job beim IT-Gipfelblog auch viele interessante Einblicke in Politik und Wirtschaft erhalten können. Ich bin gespannt,  welche Möglichkeiten und Erlebnisse auf der Grace Hopper Conference auf uns warten und bin dankbar für die einmalige Chance ein Teil dieses besonderen Events zu sein."

Ann Katrin Kuessner (Hasso-Plattner-Institut)

Ann Katrin Kuessner
(Foto: privat)

"Ich hatte bereits als Schülerin das Glück Informatik-Unterricht besuchen zu dürfen und gewann nach und nach mehr Interesse an dem Fachgebiet. Da mir bald der Schulunterricht nicht mehr ausreichte, studierte ich als Schülerin Wirtschaftsinformatik parallel zur Oberstufe. Zudem versuchte ich Mitschüler/innen Informatik näher zu bringen – unter anderem durch einen Java-Programmierkurs, den ich im Rahmen einer Themenwoche hielt. Durch Schülercamps lernte ich schließlich das Hasso-Plattner-Institut kennen und war schnell von dem praxisnahen Studiengang und dem persönlichen Miteinander begeistert. Hier studiere ich nun seit 2 Jahren und versuche weiterhin Schüler/innen von Informatik zu begeistern – inzwischen im Rahmen der Camps und Workshops, die mich selber ans Hasso-Plattner-Institut gebracht haben. Auf die Grace Hopper Conference freue ich mich bereits sehr und bin sehr dankbar für die einzigartige Möglichkeit mich mit gleichgesinnten aus aller Welt austauschen und in den USA spannende Tage erleben zu dürfen."

Astrid Thomschke (Hasso-Plattner-Institut)

Astrid Thomschke
(Foto: privat)

"Ohne es zu wissen habe ich mit 15 Jahren begonnen, mich auf den Beruf des Software Entwicklers vorzubereiten. Der Weg über Informatik-Abitur, Bachelorstudium am HPI und Nebenjob als Entwickler in Berlin war ziemlich geradlinig. Durch das Bachelorprojekt hatte ich die Möglichkeit zu einem Praktikum im Silicon Valley, und zog nach San Francisco. Aus 6 Monaten Praktikum wurden insgesamt 1.5 Jahre Wissenschaft. Hier wurde mir bewusst, dass Software den Menschen befähigen, aber auch einschränken kann. Software Engineering ist ein Handwerk, welches eine immense Verantwortung mit sich bringt. Heute empfinde ich es als notwendig, diese Verantwortung im wissenschaftlichen Kontext zu übernehmen .Zur Zeit bin ich zurück in Potsdam und schreibe meine Masterarbeit. Für meine berufliche Zukunft wünsche ich mir vor allem, dass ich Wissenschaft und Ingenieurwesen in Einklang bringen kann."