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13.11.2017

News

Startup Talks: Deutschlands Gründer sprechen am HPI über ihren Weg zum Erfolg

Sie sind erfolgreiche Start-Up Gründer und haben mit ihren Ideen schon namhafte Investoren überzeugt: In der neuen Vortragsserie "Startup Talks@HPI" lädt das Hasso-Plattner-Institut (HPI) Profis der deutschen Start-up-Szene ein, um dem Informatik-Nachwuchs von ihren persönlichen Erfahrungen zu berichten.

Aufzeichnungen der Startup-Talks

Startup Talks verpasst? Kein Problem, alle Vorträge der Startup Profis finden Sie hier:

Die Unternehmer beleuchten den gesamten Gründungsprozess und sprechen insbesondere über Ideenfindung, Produktentwicklung, Marketing und Wachstum. Im Laufe der Vortragsreihe treffen die Studierenden auf Jochen Engert (Gründer Flixbus), Johannes Reck (Gründer GetYourGuide) und Naren Shaam (Gründer GoEuro). Investor Christophe Maire und Start-up-Anwalt André Eggert geben Tipps bezüglich Finanzierung und erklären wirtschaftliche sowie rechtliche Grundlagen.

"Wir freuen uns sehr, dass Gründer besonders erfolgreicher Start-ups unserer Einladung ans HPI gefolgt sind. Wir möchten mit diesem neuen Format Studierenden die Möglichkeit geben, aus besonders berufenem Mund von den Erfahrungen, den Erfolgen und den Sorgen erfolgreicher Gründerpersönlichkeiten zu lernen", so HPI-Direktor Christoph Meinel. Fast jeder dritte Studierende am HPI denke über eine eigene Firmengründung nach, nicht selten bereits in den ersten Semestern des Bachelors.

Die Aufzeichnung wird im Anschluss auf dem YouTube-Kanal des HPI und auf der interaktiven MOOC-Plattform openHPI zur Verfügung gestellt. Der direkte Besuch der Veranstaltung steht allen Bachelor- und Masterstudenten des HPI offen, eine Anmeldung ist vor der Veranstaltung über HPI Connect möglich.

Johannes Reck: Drei Grundsätze einer erfolgreichen Gründung

Der erste Startup Talk fand am 9. November mit Johannes Reck statt. Der GetYourGuide-Gründer hob die aus seiner Sicht drei wichtigsten Faktoren für einen erfolgreichen Start des eigenen Unternehmens hervor: Das Verständnis für den Markt und wie er durch die eigene Geschäftsidee fundamental verbessert werden kann; das Team, das die notwendigen technischen Fähigkeiten besitzen, aber auch hinsichtlich der individuellen Werte zusammenpassen muss; und die Investoren, die laut Reck allerdings erst dann kontaktiert werden sollten, sobald die Gründer einen „product-market fit“ demonstrieren können. Interessierte Zuschauer, die bereits eine eigene Idee für eine Gründung haben, konnten freiwillig einen 1-minütigen Pitch vortragen und Feedback einholen.  

Über 100 Start-ups sind aus dem HPI und der HPI School of Design Thinking bereits hervorgegangen - dazu zählen erfolgreiche Unternehmen wie Dubsmash, Orderbird und Signavio. Die HPI School of Entrepreneurship unterstützt gründungsinteressierte Studierende unter anderem durch Workshops, Seminare und den jährlichen Businessplan-Wettbewerb bei ihrem Vorhaben.