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19.06.2017

News

Wie Gesundheit digital wird: HPI-Studenten veranstalten zweiten HackHPI

Sie kamen vom MIT, aus Oxford und der Charité nach Potsdam: Mehr als 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus über sieben Nationen waren am 17. und 18. Juni beim zweiten "HackHPI" des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) dabei. Innerhalb von 24 Stunden haben sie in Teamarbeit neue digitale Gesundheitsanwendungen entwickelt.

Das HPI-Team "Symptom Diary" freut sich über den Sieg beim zweiten HackHPI. Von links: Jonas Pohlmann, Jan Mattfeld, Louis Kirsch und Markus Petrikowski. (Foto: HPI/N. Böckhoff)

Bei der Programmierung hatten die jungen Hackathon-Teilnehmer völlig freie Hand: Von Amazon Echo über Fitness-Tacker und Sensoren bis hin zu Algen und Pilzen stand viel Material zur Verfügung, um neue Lösungen sowohl im Software- als auch im Hardware-Bereich auszuprobieren.

Organisiert wird der Hackathon in jedem Jahr ausschließlich von Studierenden des HPI Connect Klubs. Unterstützung erhielten sie dabei von Sponsoren – darunter SAP, Pfizer, Biotronik, GitHub und Amazon Web Services. Eine Jury zeichnete im Anschluss an eine anschauliche Präsentation der insgesamt über 20 Projekte die besten Anwendungen aus.

Der erste Preis des Wettbewerbs ging an die vier HPI-Studenten Jonas Pohlmann, Jan Mattfeld, Louis Kirsch und Markus Petrykowski. Ihr „Symptom Diary“ soll Patienten dabei unterstützen, ihre Medikation, ihre Symptome und ihr Wohlbefinden mithilfe von Amazons digitaler Assistentin Alexa langfristig zu dokumentieren.

Der 20-jährige Florian Wirtz ist im Organisationsteam für den Wettbewerb und freut sich vor allem über die vielfältigen Hintergründe der Teilnehmer: „Neben Programmierern und Informatikern waren unter anderem Mediziner, Psychologen und Fitness-Coaches mit dabei. Das ist ebenso spannend wie wichtig, da gerade bei der Digitalisierung des Gesundheitsbereiches ganz viele Disziplinen ineinandergreifen“. 

Bildergalerie: Hackathon am HPI