Hasso-Plattner-Institut
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01.09.2004

Auftaktveranstaltung des EU-Projektes "Adaptive Services Grid" am 9. und 10. September 2004 im Hasso-Plattner-Institut an der Universität Potsdam

Am 9. und 10. September 2004 findet die Auftaktveranstaltung zum EU-Projekt "Adaptive Services Grid" (ASG) im Hasso-Plattner-Institut an der Universität Potsdam statt. Erwartet werden etwa 50 Teilnehmer aus den 21 Partnerinstitutionen aus Deutschland, Österreich, Irland, Australien, Norwegen, Polen und Finnland. Für das von Prof. Dr. Mathias Weske vom Hasso-Plattner-Institut an der Universität Potsdam wissenschaftlich geleitete Projekt hat die Verwaltung der Universität Potsdam die administrative und finanzielle Verantwortung übernommen.

Ziel des Vorhabens ASG ist die Entwicklung des Prototypen einer offenen Softwareentwicklungsplattform für adaptive Grid-Services, deren Suche und Identifizierung, Erstellung, Komposition und Ausführung. Beteiligt am Projekt sind führende europäische Forschungsinstitutionen aus der Software-, Telekommunikations- und Telematikindustrie. Im Sinne einer offenen Plattform zielt ASG auf eine Integration der Ergebnisse seiner Sub-Projekte und schließt die Entwicklung von Werkzeugen und Tools durch kleine und mittelständische Unternehmen mit ein. Basierend auf semantischen Spezifikationen der durch Kunden nachgefragten Dienste erkennt ASG passende Servicekomponenten, kombiniert diese zu komplexen Prozesse und generiert neue Softwarekomponenten zur Schaffung neuer Anwendungsdienste. Innerhalb des Vorhabens werden dafür Methoden und Konzepte sowohl von Softwarearchitekturen und Softwareentwicklungsmethoden als auch von Workflow-Prozessplanung und -koordination ergänzt um aktuelle Forschungserkenntnisse bei Domain Engineering, Software Generation, Semantic Web und Agententechnologie.

Die europaweite Wirkung des Vorhabens wird durch eine starke Industrieeinbindung aus dem Bereich Telekommunikation und Telematik bei Entwicklung, Aufsetzung und Nutzung der Plattform unterstützt. Das Vorhaben ASG ist in der Lage, den technologischen Abstand zwischen alten und neuen EU-Mitgliedsstaaten in den Bereichen Kommunikation, Telematik und IT-Industrie zu verkleinern.

Die Förderung der Europäischen Kommission für das Projekt beträgt 7,5 Millionen Euro, der Anteil für die Universität Potsdam beläuft sich auf 200.000 Euro.