Hasso-Plattner-Institut
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06.09.2011

Potsdam/Berlin/Schanghai. Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) bringt seine wissenschaftliche Expertise im Cloud Computing von September an in zwei neue Projekte ein. Das eine Vorhaben treibt das HPI in Zusammenarbeit mit Forschern in China voran, das andere im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums. Beim Cloud Computing geht es – generell gesagt - um die Auslagerung von Hard- und Software auf Server in externen Rechenzentren, die bei Bedarf übers Internet genutzt und dafür gemietet werden.

Vom 26. bis 30. September diskutieren führende Wissenschaftler aus dem HPI und anderen deutschen Universitäten zusammen mit chinesischen Forschungsgruppenleitern bei einem gemeinsamen Workshop, wie klassische und neue Hochleistungsrechenverfahren das Cloud Computing noch leistungsfähiger machen können. Insbesondere werden in diesem Zusammenhang auch die Potenziale der am HPI maßgeblich mitentwickelten In-Memory-Technik ausgelotet. Das vom Chinesisch-Deutschen Zentrum für Wissenschaftsförderung finanzierte Treffen findet in Schanghai statt. Getragen wird das Zentrum auf deutscher Seite von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Den gemeinsamen Workshop organisieren das Fachgebiet Internet-Technologien und –Systeme des HPI und das High Performance Computing Center sowie die Informatikfakultät der Universität Schanghai.

Schon in diesen Tagen nimmt das HPI die Arbeiten für das Begleitforschungsprojekt zu dem vom Bundeswirtschaftsministerium mit 30 Mio. Euro geförderten "Trusted Cloud"-Programm auf. Es hat das sichere Cloud Computing für den Mittelstand und den öffentlichen Sektor zum Ziel. Zusammen mit drei weiteren Partnern übernimmt das Fachgebiet Internet-Technologien und –Systeme des Hasso-Plattner-Instituts die Begleitforschung von 14 Pilotprojekten, die jeweils prototypisch Technologien entwickeln. Mehr Infos beim Bundeswirtschaftsministerium.

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