Hasso-Plattner-Institut
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06.06.2013

Potsdam/Berlin. Rund 60 Jugendliche der Klassenstufen 7 bis 13 erhalten am 11. Juni um 16.30 Uhr ihr Zertifikat über die erfolgreiche Teilnahme am Schülerkolleg des Potsdamer Hasso-Plattner-Instituts (HPI). Ein Schuljahr lang hatten die jungen Nachwuchsinformatiker aus Brandenburg und Berlin die Einladung des HPI zu 14-täglichen Informatik-Workshops angenommen. Der Großteil stammt aus Potsdam und dem Kreis Potsdam-Mittelmark. 13 reisten aus Berlin an und sogar aus Petershagen, Premnitz, Rathenow und Zossen kamen einige Schüler. Betreut wurden sie durch wissenschaftliche Mitarbeiter und Studierende des HPI sowie Informatiklehrer des Landes Brandenburg.

„Das HPI-Schülerkolleg baut auf den schulischen und außerschulischen Vorkenntnissen IT-affiner junger Leute auf. Bei uns können sie fachliche Interessen vertiefen, die an der Schule zu kurz kommen und sich mit Gleichgesinnten austauschen“, erläuterte HPI-Direktor Prof. Christoph Meinel die Motivation der jungen Kollegiatinnen und Kollegiaten.

Im vierten Jahr des HPI-Schülerkollegs hatten die Teilnehmer aus der Sekundarstufe I zum Beispiel gelernt, durch grafische Programmierung mobile Roboter zu steuern und mit programmierbaren Elektronikbauteilen Umweltdaten zu messen und zu verarbeiten. Die AG der Sekundarstufe II beschäftigte sich unter anderem mit der Frage, wie man am PC neue Hardware entwickeln kann.

Das HPI-Schülerkolleg startet nach den Sommerferien in sein fünftes Jahr. Die Bewerbungsfrist ist für das nächste Schuljahr bereits abgelaufen. Ziel ist es, die Teilnehmer auf dem Gebiet der modernen Informationstechnologien und in den Grundlagen der Mathematik und Informatik zu fördern. Eine besondere Würdigung erfuhr das HPI-Schülerkolleg durch den Besuch des südkoreanischen Bildungsexperten Prof. Byung Wook Lee aus Südkorea, der sich am Hasso-Plattner-Institut Anregungen zur Gründung einer mathematisch-technische Spezialschule in seinem Heimatland holte.

Die Veranstaltung findet in Hörsaal 3 des Hasso-Plattner-Instituts auf dem Campus Griebnitzsee statt.

Informationen zu den Schüler-Angeboten am HPI finden Sie auf der Seite der Schülerakademie.

Kurzprofil Hasso-Plattner-Institut

Das Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik GmbH (HPI) in Potsdam ist Deutschlands universitäres Exzellenz-Zentrum für IT-Systems Engineering. Als einziges Universitäts-Institut in Deutschland bietet es den Bachelor- und Master-Studiengang „IT-Systems Engineering“ an – ein besonders praxisnahes und ingenieurwissenschaftliches Informatik-Studium, das von derzeit 450 Studenten genutzt wird. Die HPI School of Design Thinking, Europas erste Innovationsschule für Studenten nach dem Vorbild der Stanforder d.school, bietet pro Jahr 240 Plätze für ein Zusatzstudium an. Insgesamt zehn HPI-Professoren und über 50 weitere Gastprofessoren, Lehrbeauftragte und Dozenten sind am Institut tätig. Es betreibt exzellente universitäre Forschung – in seinen neun Fachgebieten, aber auch in der HPI Research School für Doktoranden mit ihren Forschungsaußenstellen in Kapstadt, Haifa und Nanjing. Schwerpunkt der HPI-Lehre und -Forschung sind die Grundlagen und Anwendungen großer, hoch komplexer und vernetzter IT-Systeme. Hinzu kommt das Entwickeln und Erforschen nutzerorientierter Innovationen für alle Lebensbereiche. Das HPI kommt bei den CHE-Hochschulrankings stets auf Spitzenplätze. Mit openHPI.de bietet das Institut seit September 2012 ein interaktives Internet-Bildungsnetzwerk an, das jedem offen steht.

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