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24.04.2017

Press Release

HPI lädt Forscher aus aller Welt zum "Symposium on Future Trends in Service-Oriented Computing"

Wie lassen sich Texte in afrikanischen Bantusprachen automatisch mit dem Computer erzeugen? Auf welche Weise können Blockchains für sicherheitskritische Anwendungen im Cloud Computing eingesetzt werden? Und wie wichtig ist es für Nutzer von Computersoftware, diese frei bearbeiten zu können? Diesen und vielen weiteren Fragen widmen sich vom 26. bis zum 28. April Forscher aus aller Welt auf dem zwölften „Symposium on Future Trends in Service-Oriented Computing“ am Potsdamer Hasso-Plattner-Institut (HPI).

Einmal im Jahr bringt die Konferenz junge Wissenschaftler der HPI Research School zusammen, die in Außenstellen in Südafrika (University of Cape Town), Israel (Technion, Haifa) und in China (Nanjing University) forschen. Gemeinsam mit Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft diskutieren sie neueste Trends der modularen Softwareentwicklung, des sogenannten Service-Oriented Computing (SOC). Ein Höhepunkt in diesem Jahr ist der Vortrag des US-Aktivisten Richard Stallmann, der sich international für freie Software einsetzt.  

In der HPI Research School sind hoch talentierte Doktoranden und promovierte Nachwuchswissenschaftler tätig. Jede Außenstelle hat ihren eigenen Forschungsschwerpunkt auf dem Feld des Service-Oriented Computing. „Es ist immer wieder spannend zu erleben, wie stark die wissenschaftlichen Fragestellungen vom nationalen Kontext geprägt sind“, sagt HPI-Direktor Prof. Christoph Meinel. So spiele bei unserer Research School in Kapstadt die Verbesserung grundlegender Versorgungsnetze eine zentrale Rolle, während in Israel häufig Sicherheitsanwendungen im Vordergrund stünden. „Wir freuen uns auf einen inspirierenden und fruchtbaren Austausch auf unserer Konferenz in Potsdam“, so Meinel.

Das Symposium findet in englischer Sprache statt. Weitere Informationen zur Veranstaltung und zur Anmeldung finden Sie unter: https://hpi.de/future-soc-symposium

Hinweis für Redaktionen:

Wir möchten Sie insbesondere auf zwei Programmpunkte aufmerksam machen:

  • Verleihung des IBM Ph.D. Fellowship Awards an den HPI-Doktoranden Max Plauth für seine Forschung an heterogenen Systemen. Donnerstag, den 27. April um 10.40 Uhr. Ort: HPI, Hörsaal 1.
  • Dr. Richard Stallman von der Free Software Foundation spricht über „Ethical Principles for Service-Oriented Computing“. Freitag, den 28. April um 15.00 – 17.00 Uhr. Ort: HPI, Hörsaal 1. Der international bekannte Programmierer und US-Aktivist setzt sich für eine freie Software ein. 

Medienvertreter sind herzlich zur Veranstaltung eingeladen. Bitte melden Sie sich bei Interesse vorab unter presse(at)hpi.de an.

Kurzprofil Hasso-Plattner-Institut

Das Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik GmbH an der Universität Potsdam ist Deutschlands universitäres Exzellenz-Zentrum für IT-Systems Engineering. Als einziges Universitäts-Institut in Deutschland bietet es den Bachelor- und Master-Studiengang "IT-Systems Engineering" an – ein besonders praxisnahes und ingenieurwissenschaftliches Informatik-Studium, das von derzeit 480 Studenten genutzt wird. Die HPI School of Design Thinking, Europas erste Innovationsschule für Studenten nach dem Vorbild der Stanforder d.school, bietet 240 Plätze für ein Zusatzstudium an.

Insgesamt zwölf HPI-Professoren und über 50 weitere Gastprofessoren, Lehrbeauftragte und Dozenten sind am Institut tätig. Es betreibt exzellente universitäre Forschung – in seinen zehn IT-Fachgebieten, aber auch in der HPI Research School für Doktoranden mit ihren Forschungsaußenstellen in Kapstadt, Haifa und Nanjing. Schwerpunkt der HPI-Lehre und -Forschung sind die Grundlagen und Anwendungen großer, hoch komplexer und vernetzter IT-Systeme. Hinzu kommt das Entwickeln und Erforschen nutzerorientierter Innovationen für alle Lebensbereiche. Das HPI kommt bei den CHE-Hochschulrankings stets auf Spitzenplätze. Mit openHPI.de bietet das Institut seit September 2012 ein interaktives Internet-Bildungsnetzwerk an, das jedem offen steht.