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18.07.2018

Press Release

Hasso-Plattner-Institut kooperiert künftig enger mit Klinikum Ernst von Bergmann

Potsdam. Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) wird künftig noch enger mit dem Potsdamer Klinikum Ernst von Bergmann kooperieren. HPI-Direktor und Dekan der gemeinsamen Digital-Engineering-Fakultät mit der Universität Potsdam, Professor Dr. Christoph Meinel, und Steffen Grebner, Vorsitzender der Geschäftsführung des Klinikum Ernst von Bergmann, unterzeichneten am Dienstagnachmittag eine entsprechende Absichtserklärung in Potsdam. Sie bildet das Fundament für eine engere Zusammenarbeit der beiden Potsdamer Spitzen-Einrichtungen bei der Digitalisierung im Gesundheitswesen und der Erprobung von konkreten Innovationen in der Gesundheitsversorgung.

„Die Zusammenarbeit von Klinikum Ernst von Bergmann und HPI bringt Potsdamer Expertise näher zusammen. Dabei profitieren Ärzte aus der klinischen Versorgung und Software-Ingenieure am HPI Digital Health Center von der interdisziplinären Zusammenarbeit, beispielsweise wenn innovative digitale Lösungen gemeinsam entwickelt und über die Grenzen Brandenburgs hinweg erprobt werden,“ so HPI-Direktor Professor Christoph Meinel.

„Digitalisierung und Big Data sind die Treiber - auch im Gesundheitswesen. Gemeinsam kann es uns gelingen, konkrete Denk- und Lösungsansätze zu finden, um die Potentiale der Digitalisierung endlich auch im Gesundheitswesen zur Anwendung zu bringen.“ so Steffen Grebner, Vorsitzender der Geschäftsführung des Klinikum Ernst von Bergmann Potsdam.

Kurzprofil Hasso-Plattner-Institut

Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) in Potsdam ist Deutschlands universitäres Exzellenz-Zentrum für Digital Engineering (https://hpi.de). Mit dem Bachelorstudiengang „IT-Systems Engineering“ bietet die gemeinsame Digital-Engineering-Fakultät des HPI und der Universität Potsdam ein deutschlandweit einmaliges und besonders praxisnahes ingenieurwissenschaftliches Informatik-Studium an, das von derzeit rund 500 Studierenden genutzt wird. In den drei Masterstudiengängen „IT-Systems Engineering“, „Digital Health“ und „Data Engineering“ können darauf aufbauend eigene Forschungsschwerpunkte gesetzt werden. Bei den CHE-Hochschulrankings belegt das HPI stets Spitzenplätze. Die HPI School of Design Thinking, Europas erste Innovationsschule für Studenten nach dem Vorbild der Stanforder d.school, bietet jährlich 240 Plätze für ein Zusatzstudium an. Derzeit sind am HPI dreizehn Professoren und über 50 weitere Gastprofessoren, Lehrbeauftragte und Dozenten tätig. Es betreibt exzellente universitäre Forschung – in seinen IT-Fachgebieten, aber auch in der HPI Research School für Doktoranden mit ihren Forschungsaußenstellen in Kapstadt, Haifa und Nanjing. Schwerpunkt der HPI-Lehre und -Forschung sind die Grundlagen und Anwendungen großer, hoch komplexer und vernetzter IT-Systeme. Hinzu kommt das Entwickeln und Erforschen nutzerorientierter Innovationen für alle Lebensbereiche.

Kurzprofil Klinikgruppe Ernst von Bergmann

Die Klinikgruppe Ernst von Bergmann verfolgt die Vision „Vom lokalen Gesundheitspark Potsdam zum überregionalen Gesundheitsanbieter in Brandenburg“. Unter diesem Credo tritt sie den Herausforderungen im Gesundheitswesen entgegen. Zur Klinikgruppe Ernst von Bergmann gehören in Potsdam das Klinikum Ernst von Bergmann und das Klinikum Westbrandenburg, ein Zusammenschluss der Kliniken für Kinder- und Jugendmedizin des Städtischen Klinikum Brandenburg an der Havel und des Klinikums Ernst von Bergmann Potsdam. Zur Klinikgruppe gehören in Potsdam zudem eine Poliklinik mit mehr als 20 Vertragsarztsitzen, zusätzlich ein MVZ, die Ernst von Bergmann Care GmbH und die Sozial GmbH, eine Servicegesellschaft sowie eine Cateringtochter. Überregional ist die Klinikgruppe Ernst von Bergmann an den Standorten Bad Belzig und Forst (Lausitz) aktiv und betreibt hier sowohl Kliniken der Grund- und Regelversorgung als auch MVZs. Hier ist es das Ziel, die Kliniken der Grundversorgung zu regionalen Gesundheitsparks weiterentwickeln, um so die regionale Gesundheitsversorgung in den ländlichen Regionen zu sichern und zu stärken. Die Klinikgruppe betreibt im Land Brandenburg mehr als 1.700 Betten und beschäftigt rund 3.500 Mitarbeiter. Sie gehört zu den größten Arbeitgebern in der Metropolregion Berlin/Brandenburg. Das soziale Engagement der Klinikgruppe erstreckt sich über die Erstuntersuchung für Flüchtlinge, der medizinischen Versorgung von Obdachlosen bis hin zu psychosozialen Angeboten. Mehr über die Klinikgruppe Ernst von Bergmann im Internet: www.klinikumevb.de