Hasso-Plattner-Institut20 Jahre HPI
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21.11.2019

Press Release

Digital und sozial lernen mit MOOCs

Bildungsexperten stellen innovative Weiterbildungsformen beim 6. openHPI-Forum in Potsdam vor

Digital und sozial lernen muss kein Widerspruch sein. Das beweisen Massive Open Online Courses (MOOCs) seit vielen Jahren. Die weltweit immer beliebter werdenden MOOCs bringen tausende von Kursteilnehmern in Online-Foren zusammen. Sie stellen dort Fragen, antworten oder diskutieren und bilden so eine Lerngemeinschaft. Welchen Einfluss Faktoren wie Game-based Learning, Gamification, Kollaboratives Lernen oder Peer Assessment auf ihr Lernerlebnis und den Lernerfolg haben, darüber diskutieren vom 28. bis 29. November internationale MOOC- und Weiterbildungsexperten am Hasso-Plattner-Institut (HPI) im Rahmen des 6. openHPI-Forums. Das Thema „Soziales Lernen“ steht in diesem Jahr im Fokus.

Special Guest Speaker: Dr. Vinton Cerf – Vater des Internets

Special Guest Speaker des Forums in diesem Jahr ist Dr. Vinton Cerf, der eine Keynote zum Thema: „People-Centered Internet“ halten wird. Cerf ist seit Oktober 2005 Präsident und Chief Internet Evangelist bei Google. In dieser Funktion arbeitet er an der Entwicklung globaler Richtlinien sowie der weiteren Standardisierung und Verbreitung des Internets. Der Mathematiker und Informatiker aus den USA ist bekannt als einer der "Väter des Internets". Von 1976 bis 1982 entwickelte er gemeinsam mit Dr. Robert E. Kahn das Internetprotokoll TCP/IP.

WAS:      6. openHPI-Forum 

WANN:   vom 28. bis 29. November 2019, Beginn 9.00 Uhr

WO:        Hasso-Plattner-Institut, Prof.-Dr.-Helmert-Str. 2-3 in 14482 Potsdam

Mit:

  • Dr. Vinton Cerf, President and Chief Internet Evangelist, Google
  • Olivier Crouzet, Dean of Studies 42 born2code
  • Prof. Dr. Dirk Ifenthaler, Lehrstuhl für Wirtschaftspädagogik – Technologiebasiertes Instruktionsdesign, Universität Mannheim

Das ausführliche Programm zum Forum mit weiteren Informationen finden Sie unter: https://hpi.de/veranstaltungen/hpi-veranstaltungen/2019/openhpi-forum-2019.html

Hinweis an Redaktionen:

Wenn Sie als Medienvertreter über das Forum berichten möchten, melden Sie sich bitte im Vorfeld an unter: presse(at)hpi.de

Hintergrund zur interaktiven Bildungsplattform openHPI

Seine interaktiven Lernangebote im Internet hat das Hasso-Plattner-Institut als Pionier unter den deutschen Wissenschafts-Institutionen am 5. September 2012 gestartet - auf der Plattform https://open.hpi.de. Sie vermittelt seitdem Gratis-Zugang zu aktuellem Hochschul-Wissen aus den sich schnell verändernden Gebieten Informationstechnologie und Innovation. Das geschieht bislang hauptsächlich auf Deutsch, Englisch und Chinesisch. Im Herbst 2017 hat openHPI aber erstmals auch die Online-Übersetzung und Untertitelung eines Kurses in elf Weltsprachen angeboten. Bislang sorgten mehr als 200.000 Teilnehmer in aller Welt für mehr als 600.000 Kurseinschreibungen. Für be­­­sonders erfolgreiche Absolventen seiner "Massive Open Online Courses", kurz MOOCs genannt, stellte das Institut bisher fast 68.000 Zertifikate aus. Das openHPI-Jahresprogramm umfasst zahlreiche Angebote für IT-Einsteiger und Experten. Auch die in der Vergangenheit angebotenen Kurse können im Selbststudium nach wie vor genutzt werden - ebenfalls kostenfrei. Studierende können sich für das Absolvieren von openHPI-Kursen auch Leistungspunkte an ihrer Universität anrechnen lassen. Wer sich Videolektionen aus den Kursen unterwegs auch dann anschauen will, wenn keine Internetverbindung gewährleistet ist, kann dafür die openHPI-App für Android-Mobilgeräte, iPhones oder iPads nutzen.

Kurzprofil Hasso-Plattner-Institut

Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) in Potsdam ist Deutschlands universitäres Exzellenz-Zentrum für Digital Engineering. Mit dem Bachelorstudiengang „IT-Systems Engineering“ bietet die gemeinsame Digital-Engineering-Fakultät des HPI und der Universität Potsdam ein deutschlandweit einmaliges und besonders praxisnahes ingenieurwissenschaftliches Informatikstudium an, das von derzeit rund 550 Studierenden genutzt wird. In den vier Masterstudiengängen „IT-Systems Engineering“, „Digital Health“, „Data Engineering“ und „Cybersecurity“ können darauf aufbauend eigene Forschungsschwerpunkte gesetzt werden. Bei den CHE-Hochschulrankings belegt das HPI stets Spitzenplätze. Die HPI School of Design Thinking, Europas erste Innovationsschule für Studenten nach dem Vorbild der Stanforder d.school, bietet jährlich 240 Plätze für ein Zusatzstudium an. Derzeit sind am HPI 16 Professoren und über 50 weitere Gastprofessoren, Lehrbeauftragte und Dozenten tätig. Es betreibt exzellente universitäre Forschung – in seinen IT-Fachgebieten, aber auch in der HPI Research School für Doktoranden mit ihren Forschungsaußenstellen in Kapstadt, Haifa und Nanjing. Schwerpunkt der HPI-Lehre und -Forschung sind die Grundlagen und Anwendungen großer, hoch komplexer und vernetzter IT-Systeme. Hinzu kommt das Entwickeln und Erforschen nutzerorientierter Innovationen für alle Lebensbereiche.