Hasso-Plattner-Institut
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17.06.2011

Potsdam/Berlin. Auf die Notwendigkeit eines veränderten Datenschutzrechts in Deutschland hat der neue BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf hingewiesen. In einem Interview zum Amtsantritt sagte er der Online-Diskussionsplattform IT-Gipfelblog (www.it-gipfelblog.de): „Wir brauchen in Bälde ein revidiertes, den aktuellen technischen Möglichkeiten Tribut zollendes Datenschutzrecht.“ In Sachen IT-Sicherheit und persönlicher Datenschutz sieht Kempf noch einige „Baustellen, die wir von Seiten der Branchen-Unternehmen beheben müssen, die aber auch besondere Anforderungen an die Nutzer stellen. „Da ist Aufklärung zu leisten, da hat aber auch jeder Beteiligte am Internetverkehr sein Scherflein beizutragen – der Nutzer genauso wie der Anbieter“, so der neue BITKOM-Präsident.

An die Wirtschaftspolitik richtete Kempf das Kompliment, dass sie die Branche „sehr gut wahrnehme“. Er erwähnte in diesem Zusammenhang exemplarisch den Austausch zwischen Wirtschaft und Politik bei den nationalen IT-Gipfeln. Die Serie war im Dezember 2006 am Potsdamer Hasso-Plattner-Institut gestartet worden und führt die Teilnehmer in diesem Jahr nach München. Im Übrigen sieht der neue BITKOM-Präsident, wie schon sein Vorgänger, Schwerpunkte seiner Arbeit in den drei Themenbereichen Datenschutz und Datensicherheit, Behebung des Fachkräftemangels sowie Frauen in der Informationstechnologie. Ein Zukunftsthema für den Verband seien Smart Grid-Netze in der Energieversorgung und deren Sicherheit.

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