Hasso-Plattner-Institut
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01.08.2014

Pressemitteilung

Teilnehmer an HPI-Camp gewinnen bei Informatikolympiade Gold und Bronze

Potsdam. Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) hat den vier deutschen Teilnehmern an der 26. Internationalen Informatik-Olympiade (IOI) zu ihrem Medaillengewinn gratuliert. Drei von ihnen hatten zuvor an mehreren Schüler-Camps teilgenommen, die das HPI regelmäßig veranstaltet: Felix Bauckholt aus Freiburg errang eine Goldmedaille, Gregor Matl (München) und Philip Wellnitz (Berlin) eine Bronzemedaille. Vierter deutscher Gewinner wurde der Münchner Schüler Manuel Gundlach, ebenfalls mit einer Bronzemedaille. Angetreten waren 316 Jugendliche aus 82 Nationen.

Die Schülerweltmeisterschaft in Informatik fand in der Hauptstadt Taiwans, Taipeh, statt. In zwei Prüfungen mussten die Schülerinnen und Schüler jeweils in fünf Stunden drei zum Teil sehr anspruchsvolle Probleme lösen, die Höchstbegabung, theoretische Vorkenntnisse auf Hochschulniveau und fehlerfreie Umsetzung verlangen. Zum Beispiel galt es, für eine Umfrage aus einem sozialen Netzwerk eine Gruppe von Personen ohne Freundschaftsbeziehungen auszuwählen, einen kurzen Urlaub in Taiwan optimal zu planen und bei der Maokong-Gondelbahn in Taipeh den Austausch defekter Einheiten zu überwachen.

Medaillen für alle deutschen IOI-Teilnehmer hatte es zuletzt 2005 gegeben. Die bestmöglichen Teamresultate erreichten in diesem Jahr China und die USA mit je vier Goldmedaillen. Mehr Informationen unter www.informatik-olympiade.de. Das deutsche Team für die IOI wird jährlich vom Bundeswettbewerb für Informatik ausgewählt und durch den Wettbewerb begleitet. Über HPI-Schüleraktivitäten informiert die Website www.hpi.de/schueler.

Kurzprofil Hasso-Plattner-Institut

Das Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik GmbH (HPI) in Potsdam ist Deutschlands universitäres Exzellenz-Zentrum für IT-Systems Engineering. Als einziges Universitäts-Institut in Deutschland bietet es den Bachelor- und Master-Studiengang „IT-Systems Engineering“ an – ein besonders praxisnahes und ingenieurwissenschaftliches Informatik-Studium, das von derzeit 470 Studenten genutzt wird. Die HPI School of Design Thinking, Europas erste Innovationsschule für Studenten nach dem Vorbild der Stanforder d.school, bietet pro Jahr 240 Plätze für ein Zusatzstudium an.

Insgesamt zehn HPI-Professoren und über 50 weitere Gastprofessoren, Lehrbeauftragte und Dozenten sind am Institut tätig. Es betreibt exzellente universitäre Forschung – in seinen neun Fachgebieten, aber auch in der HPI Research School für Doktoranden mit ihren Forschungsaußenstellen in Kapstadt, Haifa und Nanjing. Schwerpunkt der HPI-Lehre und -Forschung sind die Grundlagen und Anwendungen großer, hoch komplexer und vernetzter IT-Systeme. Hinzu kommt das Entwickeln und Erforschen nutzerorientierter Innovationen für alle Lebensbereiche. Das HPI kommt bei den CHE-Hochschulrankings stets auf Spitzenplätze. Mit openHPI.de bietet das Institut seit September 2012 ein interaktives Internet-Bildungsnetzwerk an, das jedem offen steht.