Professor Weinberg spricht zum Wandel der Arbeitswelt auf Bosch Connected World 2017

Mit der zweitägigen, internationalen Veranstaltung Bosch Connected World widmet sich das Traditionsunternehmen BOSCH dem Gebiet Internet of Things (IoT) und den Herausforderungen einer vernetzten Welt. Prof. Uli Weinberg, Leiter der HPI School of Design Thinking (D-School), ist heute zu Gast auf dem Podium der Connected World. 

In seinem Vortrag „WeQ – the new IQ“ erläutert er den Einfluss von Design Thinking auf eine kollaborative, vernetzte Unternehmenskultur: „Die gesamte Arbeitswelt befindet sich im Wandel. Dabei reicht es nicht, sich nur auf technische Vernetzung zu fokussieren, wenn sich Mindset und Arbeitskultur nicht ebenso verändern.“ Um mit den Herausforderungen der komplexer werdenden Arbeitswelt Schritt halten zu können, müsse der wettbewerbsorientierte IQ-Modus durch eine teamorientierte, vernetzte Denk- und Arbeitsweise ersetzt werden, so Weinberg.

Bereits seit mehreren Jahren besteht eine enge Kooperation zwischen der HPI School of Design Thinking und BOSCH. Neben diversen Trainings und Workshops, die auf Führungsebene durchgeführt wurden, war Bosch bereits mehrfach Projektpartner für Studentenprojekte. Dabei wurde ein Konzept für den Innenraum von selbstfahrenden Autos erstellt und Ideen entwickelt, um die Mobilität von Senioren zu verbessern. 

Die langjährige Partnerschaft trägt bereits Früchte, Design Thinking ist inzwischen fest in der Unternehmenskultur von BOSCH verankert. So hat der Konzern mit der Plattform 12 ein gesamtes Innovations-Stockwerk im Design Thinking Modus geschaffen und individuelle Einzelboni abgeschafft, um den Teamgedanken zu fördern.