Hasso-Plattner-Institut
 

HPI Businessplan-Wettbewerb 2021

Am 06. September fand das Finale des 9. Businessplan-Wettbewerbs am Hasso-Plattner-Institut (HPI) statt. Drei Teams standen in der Endrunde, in der es um Startkapital und Unterstützung im Wert von 100.000 Euro ging. Am Ende konnte das Team von Nailvision die Jury, bestehend aus Prof. Dr. Christoph Meinel, Robin Staszek, Dr. Moritz Matthey und Dr. Frank Pawlitschek von ihrer Geschäftsidee überzeugen. 

Die Finalisten, die Jury - Prof. Dr. Christoph Meinel, Robin Staszek (Senior Manager Direct Investments HPC Group & Managing Director HPI Seed Fund), Dr. Moritz Matthey (Manager Business Development and Strategic Projects at Hasso Plattner Foundation and HPC Group), Dr. Frank Pawlitschek (Director HPI E-School & Managing Director HPI Seed Fund) - und das E-School Team beim Finale des HPI Businessplanwettbewerbs 2021. (Foto: HPI/K. Herschelmann)

Das HPI veranstaltete 2021 zum neunten Mal den HPI Businessplan-Wettbewerb, bei dem es junge Start-ups zusammen mit dem HPI Seed Fund unterstützen möchte. Insgesamt haben 18 Gründer:innenteams mit mindestens einem HPI-Mitglied an dem Wettbewerb teilgenommen. Seit Mitte Mai präsentierten die Jungunternehmer:innen ihre Ideen und erhielten über mehrere Phasen hinweg gezielt Feedback und Input, um damit intensiv an ihrem Geschäftsmodell zu arbeiten.

Die Sieger des HPI-Businessplan-Wettbewerbs 2021: Nailvision

Mit der Idee Künstliche Intelligenz zur Untersuchung, Überwachung und Unterstützung von Patient:innten bei der Behandlung ihrer Nagelerkrankungen einzusetzen, konnte das Gründerteam Nailvision die Jury überzeugen und den neunten Businessplanwettbewerb am Hasso-Plattner-Institut (HPI) gewinnen. Bereits am Vormittag des 6. Septembers konnten sich Nataniel Müller, Konstantin Dobler und Simon Shabo über den Gewinn freuen, der neben personenbezogenen Stipendien im Umfang von bis zu 50.000€ auch ein Investmentangebot des HPI Seed Funds von 50.000€ und ein einjähriges Business-Coaching der HPI School of Entrepreneurship (E-School) beinhaltet. Der Wettbewerb wird von der E-School gemeinsam mit dem HPI Seed Fund organisiert. Die E-School unterstützt die Teams auch im Prozess bei der Entwicklung ihrer Gründungsidee.

Mit dem Gewinn möchten die drei HPI Masterstudenten zunächst ihre klinischen Studien starten, um den Weg zu CE-Zertifizierung zu ebnen sowie erste Pilotprojekte realisieren.

"Wir möchten die Studierenden am HPI dabei unterstützen ihre Ideen und Produkte zu entwickeln und daraus eigene Unternehmen zu gründen", so HPI-Institutsdirektor und Jurymitglied Professor Christoph Meinel. Gemeinsam mit Robin Staszek (Senior Manager Direct Investments HPC Group und Managing Director HPI Seed Fund), Dr. Morith Matthey (Manager Business Development and Strategic Projects at Hasso Plattner Foundation and HPC Group) und Dr. Frank Pawlitschek (Director E-School und Managing Director HPI Seed Fund) beglückwünschte Meinel die Gewinner und überreichte einen symbolischen Scheck über 100.000 Euro.

Die Kombination aus praxisnaher universitärer Ausbildung und eingebundener Entrepreneurship-Förderung am HPI ist einzigartig und lässt die jungen Talente in Potsdam doppelt profitieren: https://hpi.de/studium/entrepreneurship.html

Die Finalisten im Überblick

Team Nailvision

Über 50 systemische Krankheiten wie Lungenkrebs, Nierenerkrankungen und Melanome beeinträchtigen die Struktur unserer Nagelplatten. Das von Nataniel Müller, Konstantin Dobler und Simon Shabo entwickelte Tool Nailvision nutzt Künstliche Intelligenz zur Untersuchung, Überwachung und Unterstützung von Patienten bei der Behandlung ihrer Nagelerkrankungen. Es kombiniert eine Smartphone-basierte Bildanalyse mit einem intelligenten medizinischen Fragebogen, um die Krankheit zu erkennen und im Anschluss klinisch validierte Behandlungsverfahren zu empfehlen. Durch die Integration von KI und klinischem Wissen möchte das Team Nailvision zur zentralen Anlaufstelle für das Screening und die Behandlungsunterstützung von Nagelerkrankungen machenwww.nail-vision.de

Team Neopolis

Mit ihrer Geschäftsidee haben es sich Michael, Mansfeld, Johannes Unruh und Sebastian Windek zum Ziel gesetzt die Digitalisierung in Branchen mit hohem Anteil an konzeptueller Textarbeit voranzutreiben. Inspiriert aus der Softwareentwicklung befähigt neopolis Unternehmen, Abteilungen und Kanzleien strukturiert und kontrolliert mit externen Parteien an professionellen Textdokumenten zu arbeiten. Anstatt wie üblich Emails hin und her zu senden, können Verfasser:innen die Dokumente mithilfe des Neopolis Word Add-in direkt mit ihren Kundinnen und Kunden teilen Diese erhalten wiederum die Möglichkeit das Dokument bequem über den neopolis WebCommenter von jedem beliebigen Endgerät zu editieren; ein Texteditor wird nicht benötigt. www.neopol.is

Team Cultway

Die von Frederik Görtelmeyer, Mara Ziemann und Simon Siegert entwickelte Plattform unterstützt Museen dabei, ihr Wissen digital erlebbar zu machen. Dazu entwickelt das Team einen Baukasten, mit dem Museen schnell und einfach Multimedia-Guides erstellen können. Mit der zugehörigen App können sich Nutzer:innen die Inhalte als Begleitung zu ihrem Besuch im Museum oder von zuhause als digitale Ausstellung anschauen. Durch Storytelling und ein interaktives Format will Cultway auch Menschen für Kultur begeistern, die bislang nur selten ins Museum gehen. www.cultway.de