Hasso-Plattner-Institut
  
 

HPI Businessplan-Wettbewerb 2019

Am 03. September fand das Finale des 7. Businessplan-Wettbewerbs am Hasso-Plattner-Institut (HPI) statt. Drei Studententeams standen in der Endrunde, in der es um Startkapital und Unterstützung im Wert von 100.000 Euro ging. Am Ende konnte das Team von Medixflow die Jury, bestehend aus Prof. Dr. Christoph Meinel, Nicolai Bohn und Jonas Witt, von ihrer Geschäftsidee überzeugen. 

Die Gewinner, die Jury und das E-School Team beim Finale des HPI Businessplanwettbewerbs 2019

Das HPI veranstaltete 2019 zum siebten Mal den Businessplan-Wettbewerb, mit dem es junge Start-ups in Kooperation mit dem HPI Seed Fund unterstützen möchte. Insgesamt haben 21 Gründerteams mit mindestens einem HPI-Mitglied an dem Wettbewerb teilgenommen. Seit Mitte Mai präsentierten die Jungunternehmer ihre Ideen und erhielten über mehrere Phasen hinweg gezielt Feedback und Input, um so intensiv an ihrem Geschäftsmodell zu arbeiten.

Die Sieger des HPI-Businessplan-Wettbewerbs 2019: Medixflow

Mit der Idee, die aufwendige Dokumentation im Pflegesektor mit einem digitalen Assistenten zu automatisieren, konnte das Gründer-Team „Medixflow“ die Jury überzeugen und den siebten Businessplan-Wettbewerb am Hasso-Plattner-Institut (HPI) gewinnen. Bereits am Vormittag des 3. Septembers konnten sich Marcel Schmidberger (21), Fabio Schmidberger (21) und Erik Ziegler (21) über den Gewinn freuen, der neben personenbezogenen Stipendien im Umfang von bis zu 50.000€ auch ein Investmentangebot des HPI Seed Funds von 50.000€ und ein einjähriges Business-Coaching der HPI School of Entrepreneurship (E-School) beinhaltet. Der Wettbewerb wird von der E-School gemeinsam mit dem HPI Seed Fund organisiert. Die E-School unterstützt die Teams auch im Prozess bei der Entwicklung ihrer Gründungsidee.

„Durch den demographischen Wandel und Fachkräftemangel in der Pflege verschärft sich der Pflegenotstand in Deutschland zunehmend. Innovative Softwarelösungen können helfen, Pfleger zu entlasten und ihnen mehr Zeit für ihre Bewohner geben“, so Fabio Schmidberger, Student an der Universität Stuttgart. HPI-Bachelorabsolvent und Zwillingsbruder Marcel Schmidberger ergänzt: „Der intelligente Einsatz von digitalen Assistenten im Pflegebereich kann zu erheblichen Zeiteinsparungen führen.“ Mit dem Gewinn möchten die Gründer erste Pilotprojekte in Pflegeheimen realisieren und sich Vollzeit um die Weiterentwicklung der Anwendung kümmern.

„Wir möchten die Studierenden am HPI ermutigen und unterstützen, eigene Unternehmen zu gründen und werden unsere Entrepreneurship-Angebote in den kommenden Jahren noch weiter ausbauen“, so HPI-Institutsdirektor und Jurymitglied Professor Christoph Meinel. Gemeinsam mit Nicolai Bohn (Managing Director HPI Seed Fund) und Jonas Witt (HPI-Alumnus und Serial Entrepreneur) beglückwünschte Meinel die Gewinner und überreichte einen symbolischen Scheck über 100.000 Euro.

Die Kombination aus praxisnaher universitärer Ausbildung und eingebundener Entrepreneurship-Förderung am HPI ist einzigartig und lässt die jungen Talente in Potsdam doppelt profitieren: https://hpi.de/studium/entrepreneurship.html

Die Finalisten im Überblick

Team Medixflow

Mit der Idee, die aufwendige Dokumentation im Pflegesektor mit einem digitalen Assistenten zu automatisieren, trat das Team „Medixflow“ aus Marcel Schmidberger (21), Fabio Schmidberger (21) und Erik Ziegler (21) beim siebten Businessplan-Wettbewerb am HPI an. Die vom Gründerteam entwickelte Softwarelösung soll durch den intelligenten Einsatz von digitalen Assistenten im Pflegebereichdabei dabei helfen Pfleger zu entlasten, um ihnen mehr Zeit für ihre Bewohner zu geben. Mit dem Gewinn möchten die Gründer erste Pilotprojekte in Pflegeheimen realisieren und sich Vollzeit um die Weiterentwicklung der Anwendung kümmern. Erik und Marcel sind beide Bachelorabsolvent am HPI, Fabio studiert an der Universität Stuttgart. www.medixflow.com

Team Gemedico

Die Geschäftsidee von Nils Blaumer (21) und David Matuschek (21) soll Teleradiologen bei Befunden von CT-/MRT- und Röntgenuntersuchungen unterstützen. Dies geschieht mithilfe von Künstlicher Intelligenz. So sollen Prozesse insofern optimiert werden, als dass eine reibungslose Schnittstelle zwischen Teleradiologien und Krankenhäusern entsteht, die eine schnelle und sichere Übertragung von Indikationen und Befunden ermöglicht. www.gemedico.com

Team CrashGurard (jetzt: Camino)

Die von Philipp Hommelsheim (31) und Tobias Waitschies (31) entwickelte Anwendung erkennt mithilfe von Sensordaten auf dem Mobiltelefon, dass ein Verkehrsunfall geschehen ist und setzt daraufhin automatisch einen Notruf ab. So sollen gesundheitliche Folgen minimiert werden. Weiterhin unterstützt die App auf Wunsch auch bei der weiteren Abwicklung des Unfalls – dies betrifft eine Kontaktaufnahme mit der Versicherung, aber auch die Werkstatt, einen Gutachter oder einen Dienstwagen.

(Team verfolgt die Idee nun unter dem Namen "Camino" und mit leicht verändertem Fokus weiter)