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HPI Businessplan-Wettbewerb 2020

Am 07. September fand das Finale des 8. Businessplan-Wettbewerbs am Hasso-Plattner-Institut (HPI) statt. Drei Teams standen in der Endrunde, in der es um Startkapital und Unterstützung im Wert von 100.000 Euro ging. Am Ende konnte das Team von onetask.ai die Jury, bestehend aus Prof. Dr. Christoph Meinel, Jonas Witt, Robin Staszek, Dr. Frank Pawlitschek und Dr. Nicolai Bohn von ihrer Geschäftsidee überzeugen. 

Die Finalisten, die Jury Prof. Dr. Christoph Meinel, Jonas Witt (HPI-Alumnus und Serial Entrepreneur), Robin Staszek (CFO Hasso Plattner Ventures), Dr. Frank Pawlitschek und Dr. Nicolai Bohn (HPI Seed Fund) und das E-School Team beim Finale des HPI Businessplanwettbewerbs 2020. (Foto: HPI/K. Herschelmann)

Das HPI veranstaltete 2020 zum achten Mal den Businessplan-Wettbewerb, mit dem es junge Start-ups in Kooperation mit dem HPI Seed Fund unterstützen möchte. Insgesamt haben 21 Gründerteams mit mindestens einem HPI-Mitglied an dem Wettbewerb teilgenommen. Seit Mitte Mai präsentierten die Jungunternehmer ihre Ideen und erhielten über mehrere Phasen hinweg gezielt Feedback und Input, um so intensiv an ihrem Geschäftsmodell zu arbeiten.

Die Sieger des HPI-Businessplan-Wettbewerbs 2020: onetask.ai

Mit der Idee, die Datenannotation und die Validierung von KI-Modellen zu einem Schritt zu verbinden, um den Prozess einer kostspieligen und lang andauernden KI-Einführung zu verkürzen, konnte das Gründer-Team „onetask.ai“ die Jury überzeugen und den achten Businessplan-Wettbewerb am Hasso-Plattner-Institut (HPI) gewinnen. Bereits am Vormittag des 7. Septembers konnten sich Johannes Hötter (22), Henrik Wenck (26) und Simon Witzke (25) über den Gewinn freuen, der neben personenbezogenen Stipendien im Umfang von bis zu 50.000€ auch ein Investmentangebot des HPI Seed Funds von 50.000€ und ein einjähriges Business-Coaching der HPI School of Entrepreneurship (E-School) beinhaltet. Der Wettbewerb wird von der E-School gemeinsam mit dem HPI Seed Fund organisiert. Die E-School unterstützt die Teams auch im Prozess bei der Entwicklung ihrer Gründungsidee.

"Die Anwendungsgebiete für künstliche Intelligenz sind schier grenzenlos. Quasi jeder von uns ist in der Lage individuelle und geeignete Anwendungsfälle zu finden, nachdem er einen konzeptionellen Überblick erhalten hat" so Johannes Hötter Masterstudent am HPI. "Mit unserem Tool wird jeder interessierte Fachexperte durch die Ausführung nur einer Aufgabe selbst KI-Modelle erstellen könne” fügt Co-Gründer Henrik, ebenfalls HPI Masterstudent, hinzu und Simon Witzke, Gründer Nummer drei und HPI Student, ergänzt “...und dies nicht nur kosten- und zeiteffizient, sondern auch mit geringstmöglichen Risiko." Mit dem Gewinn möchten die Gründer ihr Produkt für den Launch im nächsten Jahr finalisieren und erste Pilotprojekte realisieren.

„Wir möchten die Studierenden am HPI ermutigen und unterstützen, eigene Unternehmen zu gründen und werden unsere Entrepreneurship-Angebote in den kommenden Jahren noch weiter ausbauen“, so HPI-Institutsdirektor und Jurymitglied Professor Christoph Meinel. Gemeinsam mit Jonas Witt (HPI-Alumnus und Serial Entrepreneur), Robin Staszek (CFO Hasso Plattner Ventures)  Dr. Frank Pawlitschek (Director E-School und Managing Director HPI Seed Fund) und Dr. Nicolai Bohn (HPI Seed Fund) beglückwünschte Meinel die Gewinner und überreichte einen symbolischen Scheck über 100.000 Euro.

Die Kombination aus praxisnaher universitärer Ausbildung und eingebundener Entrepreneurship-Förderung am HPI ist einzigartig und lässt die jungen Talente in Potsdam doppelt profitieren: https://hpi.de/studium/entrepreneurship.html

Die Finalisten im Überblick

Team onetask.ai

Mit der Idee, die Datenannotation und die Validierung von KI-Modellen zu einem Schritt zu verbinden, um den Prozess einer kostspieligen und lang andauernden KI-Einführung zu verkürzen, trat das Team „onetask.ai“ bestehend aus Johannes Hötter (22), Henrik Wenck (26) und Simon Witzke (25) beim achten Businessplan-Wettbewerb am HPI an. Die vom Gründerteam entwickelte Softwarelösung soll auch Nutzerinnen und Nutzer ohne KI-Erfahrungen in Unternehmen dazu befähigen, das Thema KI bestmöglich anzugehen. Mit dem Gewinn möchten die Gründer ihr Produkt für den Launch im nächsten Jahr finalisieren und erste Pilotprojekte realisieren. Alle drei sind Masterstudenten am HPI.

Team ViSense

Die Geschäftsidee von Pia Spori (27), Mavin Thiele (23) und Christian Reich (26) soll industrielle Fertigungsunternehmen dabei unterstützen ihre Maschinenausfallzeiten zu minimieren. Dies geschieht mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Durch spezielle Kameras und Sensoren, die an der Maschinen angebracht und die mit der ViSense Software ausgelesen werden, sollen Ablauffehler in der Fertigung schneller erkannt und behoben werden, um die Maschinenverfügbarkeit zu maximieren.

Team deaptwin

Die von Alexander Thalmann (29) und Benedict Lindner (25) entwickelte SaaS-Anwendung identifiziert mithilfe einer KI einzelne Bauteile von Fertigungsmaschinen und verkürzt den Erkennungs- und Nachbestellprozess des Teils damit erheblich. Zeitgleich wird so auch der Aftersalesprozess des Maschinenherstellers optimiert. Der Anwender macht ein einfaches Foto des entsprechenden Bauteils und erhält daraufhin diverse Bauteilinformationen sowie die Möglichkeit eine sofortige Nachbestellung auszulösen.