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Konzepte der Programmierung I (Wintersemester 2003/2004)

Dozent:

Beschreibung

Die Lehrveranstaltung dient dem Zweck, Software als Gegenstand des Studiengangs einzuführen. Dabei werden die verschiedenen Paradigmen und ihre Eignung für unterschiedliche Kategorien von Aufgabenstellungen verglichen. Es werden jeweils Programme vorgegeben und diskutiert, auf denen basierend Aufgaben in der Übung zu bearbeiten sind. Bereits in der Vorlesung wird der konkrete Rechnereinsatz vorgeführt.

Inhaltsübersicht:

  1. Modellierung der Rechnernutzung
  2. Unterscheidung zwischen Ergebnisorientierung und Prozessorientierung
  3. Algorithmus; Beispiel aus der Numerik, prozedurales Programm
  4. Funktionales Programm zum gleichen Algorithmus
  5. Typisierung versus Typfreiheit
  6. Elementare Kontrollstrukturen, Invariantenbegriff, Korrektheitsproblem
  7. Programmschichtung: Unterprogramme
  8. Rekursion, Stack
  9. Elementare und strukturierte Datentypen, Identifikation: Namen, Referenzen, Adressen
  10. Trennung von Spezifikation und Implementierung, Abstrakte Datentypen
  11. Objektorientierung

Voraussetzungen

Diese Veranstaltung wendet sich an Studenten der Softwaresystemtechnik im ersten Semester. Man benötigt keine speziellen Vorkenntnisse; Schulwissen genügt als Voraussetzung.

Literatur

Zu den Vorlesungsinhalten wird ein Skript ins Netzt gestellt.

 

Zu den in den Übungen benutzten Programmiersprachen werden

Beschreibungen ins Netz gestellt.

Leistungserfassung

Es müssen insgesamt 6 Leistungspunkte erworben werden. Wenn bei der Belegung nichts anderes vereinbart wird, gehören die Leistungspunkte zum Themenkomplex „Grundlagen der Softwaresystemtechnik“. Es handelt sich um Pflichtleistungspunkte, die zur Graduierung unbedingt vorgelegt werden müssen.

Die 6 Leistungspunkte werden in zwei Paketen erworben, wobei jedes Paket unabhängig vom jeweils anderen erworben werden kann. Die Pakete werden aber auf dem Zeugnis nicht separat ausgewiesen.



Paket 1: Vorlesung 3 Semesterwochenstunden, 4,5 Leistungspunkte



Paket 2: Übung 1 Semesterwochenstunde, 1,5 Leistungspunkte



Die Leistungserfassung zur Vorlesung erfolgt in Form von zwei Klausuren, von denen die erste nach ungefähr 60% der Semesterdauer und die zweite am Ende des Semesters abgehalten wird.



Die Leistungserfassung zur Übung erfolgt durch Kombination von mündlichen Prüfungen am Arbeitsplatz (sog. Testate) und der Durchsicht der abgelieferten Programme. Es werden insgesamt 9 Programmieraufgaben gestellt. Von den Aufgaben 1 bis 5 müssen mindestens 4 erfolgreich erledigt werden, und von den Aufgaben 6 bis 9 müssen mindestens 3 erfolgreich erledigt werden. Höchstens ein Testat darf unbestanden bleiben.

Für die Kandidaten, welche die Übungen am Ende der Vorlesungszeit nicht erfolgreich abgeschlossen haben, wird am Ende der anschließenden vorlesungsfreien Zeit eine Wiederholungsmöglichkeit in Form einer mündlichen Prüfung am Arbeitsplatz geboten.



Die für die Graduierung erforderlichen 6 Leistungspunkte stehen den Kandidaten erst zur Verfügung, nachdem beide Pakete erfolgreich absolviert wurden. Die Note für diese 6 Leistungspunkte ergibt sich aus den beiden benoteten Klausuren nach folgender Regel:



Wenn die Note der zweiten Klausur nicht schlechter ist als die der ersten Klausur, erhalten die Leistungspunkte die Note der zweiten Klausur. Andernfalls wird die Note der Leistungs-punkte als gewichtetes Mittel aus den beiden Klausurnoten berechnet, wobei die Note der ersten Klausur mit 60% und die der zweiten Klausur mit 40% eingehen.

Allgemeine Information

  • Semesterwochenstunden : 4
  • ECTS : 6
  • Benotet : Ja
  • Einschreibefrist : 01.01.1970
  • Programm : IT-Systems Engineering BA
  • Lehrform :
  • Belegungsart : Wahl

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