Customized Solution

Wie ein Unternehmen seine Führungskräfte zu visionären Vordenker:innen macht

Die Zukunft beginnt im Kopf - Warum Zukunftskompetenzen entscheidend sind

In einer Welt, die von stetigem Wandel geprägt ist - von disruptiven Technologien über geopolitische Umbrüche bis hin zu gesellschafltichen Umbrüchen - stoßen klassische Innovationsstrategien an ihre Grenzen. Ein führendes Industrieunternehmen stand deshalb vor einer zentralen Frage:

Wie können wir unsere Führungskräfte dazu befähigen, nicht nur auf Veränderungen zu reagieren, sondern sie vorausschauend zu erkennen und aktiv mitzugestalten?

Ihre Antwort: ein maßgeschneiderter Foresight-Driven Innovation Workshop. Dieser Workshop sollte mehr bewirken als nur Methoden zu vermitteln - er sollte die Denkweise der Teilnehmenden verändern. Mehrnoch sollte er aus erfahrenen Führungskräften zukunftsorientierte Gestalter mit einem klaren Blick auf das, was kommt und wichtig ist, machen.

Fünf Schritte zu zukunftsrobuster Innovation

An zwei intensiven und inspirierenden Tagen auf unserem Campus in Potsdam durchlief das Führungsteam einen strukturierten Foresight-Prozess. Ziel war es nicht, die Zukunft vorherzusagen - sondern sie aktiv mitzugestalten.

  1. Scanning
    Die Teilnehmenden starteten mit dem Scannen von Frühindikatoren aus sozialen, technologischen, ökonomischen, ökologischen und politischen Bereichen. Sie lernten, aufkommende Entwicklungen zu erkennen, relevante Signale zu filtern und blinde Flecken in ihrer bisherigen Sichtweise aufzudecken.
  2. Sensemaking
    Gemeinsam machten sie die Komplexität greifbar. Durch das Erkennen von Mustern und das Formulieren erster Hypothesen verwandelten sie Daten in Bedeutung – und Intuition in strategische Einsichten.
  3. Szenarien entwickeln
    Auf Basis identifizierter Schlüsselfaktoren erarbeitete die Gruppe mehrere plausible Zukunftsszenarien. Diese dienten nicht als Prognosen, sondern als Denkwerkzeuge – sie erweiterten Perspektiven und eröffneten neue mentale Modelle.
  4. Innovationsfelder ableiten
    Aus jedem Szenario wurden strategische Innovationsfelder abgeleitet, die auch unter unsicheren Rahmenbedingungen tragfähig bleiben könnten. So entstanden Ideen mit langfristigem Potenzial – unabhängig davon, wie genau sich die Zukunft entwickeln wird.
  5. Backcasting
    Zum Abschluss arbeiteten die Teams rückwärts von ihrem bevorzugten Zukunftsbild. Welche Schritte müssen wir heute gehen, um diese Zukunft zu ermöglichen? So wurde Vision in konkretes Handeln übersetzt – mit klaren Maßnahmen, die sofort angestoßen werden konnten.

Der Effekt – was bleibt

Die Ergebnisse gingen weit über neue Methoden hinaus. Die Teilnehmenden erlebten einen echten Mindset-Shift – vom reaktiven Entscheider hin zum proaktiven Gestalter des Wandels. Sie gewannen nicht nur an Klarheit, sondern auch an Mut – und nahmen einen strategischen Kompass mit, der ihnen hilft, auch unter Unsicherheit handlungsfähig zu bleiben.

Wie ein Teilnehmer es treffend formulierte:
„Wir haben nicht nur über die Zukunft gesprochen – wir haben angefangen, sie zu bauen.“

Und der Workshop war nur der Anfang: Mehrere Teilnehmende begannen bereits kurz danach, die entwickelten Szenarien in ihrem Arbeitsbereich zu diskutierenn. Sie analysierten beispielsweise, wie sich Veränderungen in regulatorischen Rahmenbedingungen oder KI-gestützte Automatisierung auf ihre Prozesse auswirken könnten. Gemeinsam identifizierten sie relevante Frühindikatoren, die es künftig zu beobachten gilt, und nutzten Backcasting, um konkrete Schritte zu planen – damit ihr Team proaktiv auf technologische und gesetzliche Veränderungen reagieren kann.

Kontakt

Hast du Fragen? Wir helfen dir gerne weiter.

Dr. Julia Oberhofer
Program Manager
 Mitarbeiter:innenfoto

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