Dieser 20-tägige Kurs bietet eingeschriebenen Studierenden an Universitäten und Hochschulen die Möglichkeit, praktische Erfahrungen im Bereich Design Thinking zu sammeln. Du lernst Denkweisen, Werkzeuge und Methoden kennen und wirst dabei von erfahrenen Coaches angeleitet. In einem funktionsübergreifenden Team wendest du die Methode auf eine reale Herausforderung eines Projektpartners an und stärkst so dein kreatives Selbstvertrauen.
Foundations for Design Thinking
Übersicht
Erwerbe Grundlagenwissen in Design Thinking und wende es in einem realen Praxisprojekt an.
Die wichtigsten Fakten
Sprache
Englisch
Passt das Programm zu mir?
Du hast bisher noch keine Erfahrungen mit Design Thinking gemacht und möchtest es für die Anwendung in der Praxis kennenlernen? Du möchtest dir parallel zum Studium eine Methode aneignen, mit der du Innovationsprozesse zu menschenzentrierten Lösungen führen kannst?
Dann bist du in diesem angewandten Grundlagen-Kurs mit einem Praxisprojekt genau richtig.
ECTS Punkte
Du kannst diesen Kurs mit 6 ECTS Punkten abschließen.
Programm beinhaltet
- Du bekommst ein digitales Zertifikat einer renommierten Design Thinking School mit einer Beschreibung der Leistungen.
- Du erhältst einen individuellen Performance Record.
- Du bekommst anrechenbare ECTS Punkte für ein zertifiziertes Zusatzstudium.
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Foundations for Design Thinking
100,00 €
Für Studierende, die an einer beliebigen akademischen Einrichtung eingeschrieben sind. Der Kurs ist für Studierende des HPI und der Universität Potsdam kostenlos.
Ziele
- Baue ein erfolgreiches Team auf: Entwickele deine Fähigkeiten, um ein multidisziplinäres Team zu bilden, das effektiv zusammenzuarbeitet.
- Lerne das Design Thinking-Mindset und -Werkzeuge kennen, indem du sie auf eine reale Herausforderung anwendest.
- Interagiere mit den Nutzern: Lerne verschiedene Forschungs- und Beobachtungstechniken kennen, um die Bedürfnisse der Nutzer zu sammeln.
- Lerne, wie du Daten in Erkenntnisse umwandeln und interpretieren kannst.
- Lerne, worauf es beim Brainstorming ankommt und wie du innovative Ideen entwickeln kannst.
- Entwickle konkrete Prototypen und teste diese mit den Nutzern.
- Was tun mit Feedback? Wie du Feedback entgegennehmen und zur Weiterentwicklung deiner Problemlösung nutzen kannst.
Wie wird der Abschluss des FDT meine IT-Kenntnisse ergänzen?
- Mehr als „am schnellsten = am besten“: Lerne, inne zu halten, verschiedene Ansätze zu erkunden und intelligentere Lösungen zu finden, anstatt nur schnellere.
- Lerne, dass weniger reden und mehr tun – durch Experimente und Iterationen – dich viel weiter und viel schneller voranbringt.
- Erlerne eine bewährte Methode, um komplexe, chaotische Problemstellungen anzugehen – indem du sie in überschaubare Teile zerlegst und Schritt für Schritt Vertrauen in deine Lösung aufbaust.
- Lerne, wie du mit Anwender:innen sprechen kannst, um ihre tatsächlichen Bedürfnisse besser zu verstehen, damit du IT-Lösungen entwickeln kannst, die auch wirklich angenommen werden.
- Arbeite mit anderen Studierenden aus den Bereichen Wirtschaft, Design, Geisteswissenschaften und vielen anderen Fachbereichen zusammen – genau wie in der realen Welt – und übe, die Sprachbarriere zwischen „Tech“ und „Non-Tech“ zu überwinden.
- Werde besser darin, Daten zu interpretieren, indem du nach dem „Warum“ fragst, anstatt dich mit dem „Was“ der Daten zufrieden zu geben, was zu tieferen Einsichten und besseren Entscheidungen führt.
- Erstelle und teste schnell Prototypen und nutze echtes Feedback, um deine Ideen zu verbessern – genau die Fähigkeiten, mit denen Tech-Unternehmen schnelle Innovationen erzielen.
- Entdecke kreative Brainstorming-Techniken, um originellere Lösungen zu finden, als du sie für möglich gehalten hättest.
Inwiefern sind diese Fähigkeiten angesichts der KI und sich wandelnder beruflicher Rollen für mich nützlich?
- KI ist ein leistungsstarkes Werkzeug, aber es ist nur ein Werkzeug in den Händen einer Person, die immernoch dafür verantwortlich ist. Es gilt das Mantra der IT-/Datenfachleute: „Garbage in = Garbage out“ (Müll rein = Müll raus). Um das volle Potenzial der KI auszuschöpfen, musst du gut kommunizieren können. Du musst erklären können, was du vom Large Language Modell (LLM) benötigst. Bei deiner Arbeit mit KI musst du auch kreativ sein. Eine einfache Eingabe führt zu einer einfachen Antwort. Deshalb musst du in der Lage sein, die KI so herauszufordern, dass du mehr herausbekommst als simple Weisheiten. Dafür benötigst du deine Kreativität.
- FDT lehrt dich kritisches Denken, damit du nicht einfach alles für selbstverständlich hältst, was die Maschine dir liefert. Du lernst, kritische Fragen zu stellen und tiefer zu graben, um die tatsächlichen Gründe für die Bedürfnisse und Verhaltensweisen von Menschen aufzudecken – Fähigkeiten, die sich leicht auf deine „Gespräche“ mit einer KI übertragen lassen. So kannst du bessere Ergebnisse mit KI erzielen.
- FDT ist menschenzentriert, es stellt den Menschen/die Person/den:die Nutzer:innen in den Mittelpunkt. Die Fähigkeiten, die du während der FDT erlernst, vermitteln dir die sozialen/menschlichen Kompetenzen: Empathie, Kommunikation und Reflexion, die uns zu Menschen machen und von Maschinen unterscheiden.
- Die menschlichen Fähigkeiten, die du während dieses Kurses erwirbst, machen dich zu einem besseren Teamplayer, der zuhören, verhandeln und offen für Feedback ist – Fähigkeiten, die dir keine KI beibringen kann.
Warum sollte ich soviel Zeit für „nur“ 6 ECTS und ein Zertifikat investieren?
- Du erhältst 6 ECTS, alle oben genannten Fähigkeiten und eine Note.
- Du arbeitest an einer Challenge, die von unseren Partner:innen gestellt wird. Dies ist eine Gelegenheit, die Arbeit in einer realen Organisation kennenzulernen. Du pflegst diese Beziehung, verhandelst mit verschiedenen Interessengruppen und definierst eine Lösung, die umgesetzt werden könnte und echten Impact hat. Unten findest du Informationen zum Aufbau des Programms.
Agenda
Dieses 20-tägige Programm „Grundlagen des Design Thinking (DT)“ ist in zwei Phasen unterteilt:
Phase 1: DT 101– Einführung in das Design Thinking
Ziele:
- Verständnis des übergeordneten Design Thinking-Prozesses und der grundlegenden Denkweisen.
- Aufbau von Teamfähigkeiten und Entwicklung effektiver Kommunikationsstrategien für die Arbeit in divers aufgestellten Teams (z. B. Fachgebiet, Geschlecht, Sprache/Kultur).
Phase 2: Projektpartner:innen Challenge – Anwenden und erforschen deiner Design Thinking-Fähigkeiten
- Wie man mit einer:m Projektpartner:in (Unternehmen/NGO/gemeinnützige Organisation) zusammenarbeitet und eine Beziehung aufbaut
- Wie man die Challenge interpretiert und präsentiert.
- Identifizierung der von betroffenen Stakeholdern.
- Durchführung von Stakeholder- (Nutzer:innen-)Recherchen durch Beobachtungen, Immersion und Interviews.
- Daten interpretieren und auf dieser Basis die Challenge neu formulieren, um den verborgenen Bedürfnissen der Nutzer besser gerecht zu werden.
- Gemeinsam Lösungen mithilfe von Design Thinking-Ideenfindungstechniken entwickeln.
- Einen Prototyp erstellen, der den Bedürfnissen der Nutzer entspricht.
- Prototypen mit Nutzer:innen testen und auf der Grundlage von Feedback iterieren.
- Regelmäßige Präsentation der Arbeit, Feedback geben und erhalten.
Alle Termine
- 01.10.2026, 13:40 Uhr - 31.03.2027, 16:40 Uhr
Foundations for Design Thinking
Vor Ort
Dauer
20 Tage (9:00 bis 17:00 Uhr)Ort
Potsdam, DeutschlandSprachen
Englisch100,00 €Schickt mir einen Reminder
Häufig gestellte Fragen
Wir bieten ein methodisches Grundlagenprogramm in Design Thinking (Foundations) an. Das Programm findet vor Ort an der HPI d-school statt. Diese achtwöchige Methodenlehre vermittelt dir die wesentlichen Elemente und Grundsätze des Design Thinking. Unser Programm schließt die Lücke zwischen verschiedenen Disziplinen. Während du innerhalb deines regulären Studiums meist nur Kommiliton:innen aus diesem Fachgebiet oder ähnlichen Bereichen kennenlernst, arbeitest du an der HPI d-school in multidisziplinären Teams.
Für das Foundations for Design Thinking-Programm können sich eingeschriebene Studierende aller Fachrichtungen an Universitäten und Hochschulen bewerben. Vorkenntnisse im Design Thinking sind nicht erforderlich – alle grundlegenden Inhalte und Methoden werden im Rahmen des Programms vermittelt.
Jedes Semester bieten wir maximal 40 Plätze im Foundations-Programm an. Das Programm findet vor Ort an der HPI d-school statt.
- Foundations of Design Thinking, ca. 180 Std. gesamt (120 Std. Präsenz + 60 Std. Selbststudium)
Du findest die Beschreibungen zum Umfang der einzelnen Kurse und die Semesterübersichten mit den geplanten Zeiten direkt in den jeweiligen Kursen zum Download. Der größte Teil findet vor Ort an der HPI d-school statt. Details dazu findest du ebenfalls in den Semesterübersichten.
Eine Übersicht der laufenden Kurse findest du auf unserer Seite zum Design Thinking Studium im Academic Program.
Die Teilnahme ist für Studierende des Hasso-Plattner-Instituts und der Universität Potsdam kostenlos. Studierende anderer Universitäten und Hochschulen zahlen eine Bearbeitungsgebühr von 100 €.
Wenn du dich doch anders entscheiden solltest ist eine Erstattung der Gebühren nur möglich, wenn du dich fristgerecht zum ersten Programmtag abmeldest. Das gilt für alle Programme mit Gebühren (Foundations und Global Design Thinking Workshops).
Als studentische:r Teilnehmer:in an unseren Programmen erhältst du nicht nur eine einzigartige Erfahrung, sondern auch einen Leistungsnachweis (ECTS) in Form eines digitalen Zertifikats. Das Foundations-Programm wird mit 6 Leistungspunkten (ECTS) bewertet.
Die Anrechnung von Leistungspunkten und Noten hängt von den jeweiligen Studien- und Prüfungsordnungen deiner Heimatuniversität ab. Wir empfehlen dir, vorab mit deinem Prüfungsamt zu klären, ob eine Anerkennung möglich ist.
Das Programm ist ein 100%iges Vor-Ort-Programm. Um das Abschlusszertifikat und die 6 ECTS-Punkte zu erhalten, ist eine regelmäßige, pünktliche und physische Teilnahme an allen Programmtagen erforderlich.
Es sind bis zu zwei Fehltage aus privaten, beruflichen Gründen oder aufgrund unerwarteter Krankheit möglich. Bei mehr als zwei Fehltagen erfolgt eine individuelle Rücksprache mit dem Programmteam. Wiederholte Abwesenheiten oder Verspätungen können dazu führen, dass kein Abschlusszertifikat vergeben wird.