Der Kern der Idee ist einfach: Die unterschiedlichen Perspektiven der Teilnehmenden, die auf ihrem akademischen Fachgebiet basieren, führen zu besseren Lösungen als die begrenzte Sichtweise eines Einzelnen. Noch bessere Ergebnisse sind möglich, wenn zusätzlich für die Lösungsfindung auf global zugängliche Informationspools wie Wikipedia und andere Open Source Plattformen zugegriffen werden kann. Damit diese Herangehensweise an Open Innovation sich jedoch nicht selbst austrocknet, muss das neu generierte Wissen auch in irgendeiner Form als Open Source wieder der globalen Community zugänglich gemacht werden. Die Vergabe von Creative Commons Lizenzen sind eine Möglichkeit.
Mit der Freigabe von Wissen oder gar ausgearbeiteten Prototypen tun sich profitorientierte Unternehmungen oft schwer. Anders sieht es bei Regierungsorganisationen, non-profit Unternehmen und Startups oder gemeinnützigen Stiftungen aus. Deren Zweckbestimmungen kreisen oft um Herausforderungen mit größerer, auch globaler Tragweite wie gleichwertige Bildung für alle, Demokratisierung und grundlegende Menschenrechte.