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HPI-Erstsemester: Interview zum Mathevorkurs

Katrin und Tobias haben als HPI-Erstsemester den Mathevorkurs, der drei Wochen vor Semesterstart täglich stattfindet, besucht.

HPI-Erstsemester: Interview zum Mathevorkurs
Lassen sich von Formeln und Zahlen nicht abschrecken: Katrin (2.v.r.) und Tobias (r.) im HPI-Mathevorkurs.

Was ist eigentlich ein Mathevorkurs?

Katrin: Der Mathevorkurs ist eine freiwillige Veranstaltung/Übung, bei der die neuen Studenten ihre Mathematik-Kenntnisse auffrischen und erweitern können. Dadurch soll der Studienstart erleichtert werden. 

Tobias: Da der Vorkurs einer Vorlesung ähnelt, fühlt man sich schon fast wie ein Student. Allerdings ohne Leistungsdruck und in sehr entspannter Atmosphäre. 

Wer macht da von den Erstsemestern mit und warum habt ihr euch entschieden mitzumachen?

Tobias: Zum Mathevorkurs kommen fast alle „HPI-Erstis“. Meine Motivation daran teilzunehmen war es, meine Kommilitonen (Mitstudenten) kennenzulernen. Außerdem lernt man Mathematik in der Schule meist ganz anders. Deshalb wollte ich die Art und Weise, wie sie an der Universität gelehrt wird, lernen und üben. 

Katrin: Neben den Mathe-Vorlesungen unternimmt man mit den anderen Teilnehmern nachmittags viel. So lernt man schon zu Beginn viele nette Leute kennen und findet sich vor dem eigentlichen Semesterstart auf dem Campus zu Recht, was einem den Einstieg erleichtert. Außerdem eröffnen sich dadurch Möglichkeiten, ältere Studenten nach ihren Erfahrungen im Studium zu befragen.

Habt ihr dort viel Neues gelernt oder war alles nur Wiederholung?

Katrin: Im Mathe-Vorkurs werden unter anderem die Abiturthemen behandelt. Allerdings lernt man auch viel Neues, was noch nicht im Mathematik-Leistungskurs behandelt wurde und über dessen Niveau hinausgeht.

Tobias: Dank dem Unterricht in einer Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Spezialklasse, war für mich der Großteil des Stoffes bekannt. Jedoch lernt man einige Formalien und Techniken für effizientes Rechnen.

Wie kann man sich als Schüler schon möglichst fit machen für die Mathematik, die man im Informatik-Studium braucht?

Katrin: Man kann zum Beispiel Mathematik als Leistungskurs in der Oberstufe wählen, um sich auf ein Informatik-Studium vorzubereiten.

Tobias: Auch durch eine Teilnahme an der Mathe-Olympiade kann man sein analytisches Denken schulen.

Wie war euer Verhältnis zur Mathematik an der Schule? Hat es euch großen Spaß gemacht oder war es eher ein Fach, das man irgendwie überstehen musste?

Tobias: Mir hat Mathe sehr viel Spaß gemacht, was auch an der Unterrichtsführung lag.

Katrin: Mathematik ist eine Disziplin, die mich interessiert und uns in vielen Lebensbereichen und Zusammenhängen begegnet. Da ich Mathematik als Leistungskurs gewählt habe, war es definitiv kein Fach, das ich „irgendwie überstehen musste“.